In your Twenties

about the lifestyle of a 20sth
KARRIERE

WARUM ICH (WIEDER) ANGEFANGEN HABE ZU BLOGGEN

Neue Leute treffen, ein Hobby finden, Geld verdienen oder einfach nur zum Spaß – wenn man verschiedene Blogger und Bloggerinnen fragt, warum sie ihren Blog gestartet haben, wird man die unterschiedlichsten Antworten erhalten.

Meinen ersten Blog startete ich 2011 mit 17 Jahren. Damals sah die Blogger-Welt noch ganz anders aus. Es gab einige wenige große und dazu noch ein paar kleine Fische. Alles war noch recht überschaubar. Instagram-Influencer und Snapchat-Hundefilter? Fehlanzeige. Heute kennt das jeder. Wenn ich also heute irgendwem erzähle „Hey, ich habe übrigens einen Blog!“ weiß jeder wovon ich rede. Jeder (an Online Marketing und/oder Social Media Interessierte) weiß inzwischen, dass Bloggen ein ganz normaler Beruf geworden ist. Ich merke, dass ich heute eine deutlich bessere Chance habe, ernst genommen zu werden. 2011 sah das komplett anders aus. „Und was machst du damit?“, „Wieso fotografierst du dein Essen?“, „Was sind DAS denn für Fotos? Tust du jetzt so, als wärst du Model?“ und vieles mehr. Den Blogger als Beruf gab es nicht, niemand interessierte sich für #foodporn und #ootd wurde eher für ein (besonders langes) chemisches Element, als für schöne Klamotten gehalten.

Unter anderem deshalb hörte ich 2013 fast komplett mit dem Bloggen auf (eine Entscheidung, die ich heute sehr bereue). Vier Jahre später, ich wurde inzwischen 23, ging die Reise aber wieder los.

 

Warum ich (wieder) angefangen habe zu bloggen – Persönliche Gründe

Weil ich liebend gerne schreibe

Bereits zu Schulzeiten schrieb ich privat sehr viel. Kurze und lange Geschichten, aus meiner Fantasie oder auch welche, die tatsächlich passiert sind. Letztere kamen bei Freunden und Familie immer am Besten an. Als ich also überlegte INYOURTWENTIES zu gründen fiel mir genau das wieder ein, denn nichts anderes mache ich hier: Ich berichte von mir selbst, meinen Erfahrungen und Erlebnissen. Letztendlich also genau das passende „Hobby“ (dieses Wort in Bezug auf INYOURTWENTIES wird bereits im übernächsten Punkt schon nicht mehr erwähnt) für mich.

Weil ich anderen TWENTYSOMETHINGS helfen will wo ich kann

In vielen Foren rund um Unternehmensgründung und Blogging las ich immer wieder: „Euer Blog/euer Unternehmen muss ein Bedürfnis erfüllen und/oder ein Problem eures Lesers/eures Kunden lösen.“

An sich war mir das klar. Nur welches Problem wollte ich lösen? Welches Bedürfnis erfüllen? Die Antwort war eigentlich ganz einfach und naheliegend. Ich fand sie raus, indem ich den Spieß umdrehte. Ich fragte mich, wen ich um Rat bat, wenn ich Tipps für das perfekte Büro-Outfit, die Wahl des Studiengangs oder mein nächstes Reiseziel brauchte. (Klar, meine Freunde und) Google! Google lässt mich nie im Stich und wirft mir regelmäßig Millionen an Ergebnissen für meine Anfragen aus. Dabei sind nicht selten auch ein paar wundervoll geschriebene Blogs, die ich dann mit Freuden lese und mich inspirieren lasse. Genau das wollte ich auch tun. INYOURTWENTIES soll der Freunde-Ersatz sein, wenn diese gerade nicht greifbar sind und man dringend einen Rat braucht, was Mode, Karriere und Lifestyle angeht. Deshalb ist es mir auch besonders wichtig, einen regen Austausch mit meinen Leserinnen zu haben. Also bitte nicht schüchtern sein und gerne einmal Feedback oder einfach nur ein „Hallo“ dalassen.

 

Warum ich (wieder) angefangen habe zu bloggen – Berufliche Gründe

Weil ich Konzepte und alles rund um das Marketing liebe

Mein Hang zum Social-Media-Addict und zu allem anderen was mit Marketing zu tun hat, spiegelt sich dann auch in meiner Berufswahl wieder. Ich habe erst vor kurzem meinen ersten Job nach dem Studium begonnen und arbeite nun als Marketing Managerin (im Weitesten Sinn, aber jede genauere Bezeichnung bedarf einer ausführlichen Erklärung). Das Wissen, das ich mir im Studium und im Job angeeignet habe, kann ich auch für INYOURTWENTIES super anwenden. Meinen ersten Blog gründete ich „just for fun“ und als Hobby. Keine konkrete Idee, kein Konzept war dahinter. Mit dem Fachwissen, das ich inzwischen habe fühlte sich der Launch von INYOURTWENTIES wie eine kleine Unternehmensgründung an (gut, streng genommen war es das auch), was mich sehr glücklich machte…

Weil ich gerne ein echter #GIRLBOSS wäre

, denn das Stichwort „Unternehmensgründung“ bringt mich gleich zum nächsten Punkt. Bereits während meines Studiums und einigen Nebenjobs und Praktika stellte ich fest, dass es zwar einige interessante Unternehmen gibt, es aber nichts für mich ist mein ganzes Leben lang FÜR irgendjemanden zu arbeiten und nur bedingte Entscheidungsgewalt zu haben. Ich wollte etwas eigenes. Vielleicht habe ich das im Blut (meine Mutter gründete ihr Unternehmen vor über 23 Jahren und hatte damit direkt mit zwei Babys zu tun – wer rechnen kann und aufmerksam gelesen hat versteht das), vielleicht habe ich aber auch nur zu viele non-fiction Bücher über dieses Thema gelesen. Nichts desto trotz steht das für mich fest. INYOURTWENTIES zu gründen ist für mich ein wunderbarer Einstieg. Ich lerne wie es ist ein kleines Unternehmen zu haben, mit allen Vor- und Nachteilen, mit allem Aufwand und schlaflosen Nächten. Und ich kann sagen: Ich freue mich auf alles was noch kommt!

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