In your Twenties

about the lifestyle of a 20sth
LIFESTYLE

Nummer 17 – Ein Wochenrückblick

„In Woche 17 der erste Wochenrückblick des Jahres? Ist 17 deine Glückszahl? Oder warst du vorher einfach zu faul?“ Ja. Nein. Vielleicht.

Aber nichts desto Trotz möchte ich endlich damit anfangen. Seit einigen Wochen ist es nun schon so, dass sich Samstag und Sonntag ein ungeheuer großes Mitteilungsbedürfnis bei mir entwickelt und ich meine Snaps der letzten Woche komplett an einem Tag nachhole. Ich erzähle dann was ich gemacht habe, was ich machen werde und was meine Ziele für das Wochenende sind – die das ein oder andere Mal schnell über Bord geworfen werden, sobald Netflix sich einmal eingeschalten hat.

Eigentlich bekommt ihr über Snapchat schon genug erzählt, aber eben nur eigentlich. Hier überschwemmt euch nicht die Flut meiner Gedanken, die mich vom einen Thema ins nächste schwanken und mich keine Geschichte zu Ende erzählen lassen. Nein, hier gibt es eine Struktur. Es gibt einen organisierten Wochenrückblick, genau wie ich mir das vorstelle. Und meine innere Monica lächelt ein wenig.

Favorit der Woche

Wem geht es auch so, dass er/sie während der Arbeit (noch) häufiger ans Essen denkt als sonst? Der Hunger kommt immer dann, wenn man ihn gerade so gar nicht gebrauchen kann und/oder keine Zeit hat sich eine vollwertige Mahlzeit zu machen.

Daher mein Favorit der Woche: Der Mango-Smoothie von Little Lunch.

Eine schnelle Zwischenmahlzeit, die sättigt und noch dazu superlecker ist!

Foto der Woche

Da ich erst am Mittwoch dieser Woche wieder so richtig meinen Instagram-Account befüllt habe, stehen natürlich nicht besonders viele Fotos zur Auswahl.

Am besten gefallen hat euch dieses:

Business-Tipp der Woche

Seid euch bewusst wer ihr seid und was ihr verdient.“

Verdienen meine ich hier nicht im Sinne von Auszahlungen auf euer Konto (dazu kommt sicher irgendwann aber auch mal ein Beitrag) – das schon einmal vorweg.

Besonders in der letzten Woche habe ich mich wieder mehr mit meiner Karriere beschäftigt. Hauptsächlich natürlich, wie ich einen Vollzeitjob und den Aufbau eines Blogs unter einen Hut bekomme. Als ich mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis umschaute, fiel mir auf, dass viele in meinem Alter, die ihrem ersten oder zweiten Job nach der fertigen Ausbildung nachgehen, ein ähnliches Muster vorweisen wenn es um die Einstellung zur Arbeit geht. Nicht selten kommt es vor, dass von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends durchgearbeitet wird. Aber muss das wirklich sein?

Es gibt sicher Branchen in denen das erwartet, ja womöglich sogar verlangt wird. Ich hatte vor etwa zwei Jahren einen Mitbewohner, der in einer großen Unternehmensberatung beschäftigt war. Er, gerade fertig mit seinem Master, dachte sich, er würde erst einmal viel arbeiten und viel Geld verdienen. Einen Gedanken, den ich absolut nachvollziehen kann. Doch bereits in den ersten Monaten konnte man sehen wie kräftezehrend dieser Job tatsächlich ist. Von 7 bis 19 Uhr wurde oftmals ein 8 bis 22 Uhr. Ob das das Richtige für einen ist, muss man selbst entscheiden. Wenigstens aber wurde er entsprechend bezahlt.

In anderen Branchen ist das nicht der Fall. „Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten“ heißt es da oftmals im Vertrag. Keine Zeiterfassung zu haben bedeutet zum einen natürlich Freiraum in der Gestaltung der Arbeitszeit, andererseits aber auch keine Kontrolle darüber wie viel ihr tatsächlich arbeitet. Wenn aus 40 Stunden pro Woche dann 48 oder 50 Stunden pro Woche werden, wird das womöglich als besonders fleißig von eurem Chef angesehen. Oder aber es wird einfach nicht bemerkt.

Daher mein Tipp: Seid euch bewusst in welcher Position ihr seid, was von euch erwartet wird. Und seid ehrlich zu euch, wenn ihr merkt, dass zu viel von euch erwartet wird. Sprecht es an oder findet für euch einen Weg, wie ihr euch eure Zeit am Besten einteilt. Bei einem guten Zeitmanagement schafft ihr eure wichtigen Sachen auch locker in der regulären Arbeitszeit, oder mit weniger Überstunden. Und wer weiß? Vielleicht fragt euch ein Kollege auch bald mal nach euren Tipps wie ihr eigentlich all eure Arbeit schafft und trotzdem pünktlich das Büro verlasst.

Zitat der Woche

Meistens sind es mehrere Stunden pro Woche, die ich auf Pinterest verbringe. Dabei kreuzen viele Bilder und auch motivierende Sprüche meinen Weg. Diese Woche ist mir besonders dieser ins Auge gefallen:

Der Tag hat nur 24 Stunden und mindestens 7 davon sollten wir schlafen. Es ist also nicht möglich, alles an einem Tag zu machen. Dem sollten wir uns öfter bewusst werden. Es macht nicht immer nur glücklich, alles an einem Tag geschafft zu haben. Genauso verspüren wir Stolz und Freude, wenn wir wissen, dass wir unser Möglichstes getan haben.

Also liebe Workaholics – ja ich meine auch mich selbst – da draußen: Ruhig abends entspannt ein Gläschen Wein trinken und eine hübsche To-Do-Liste kaufen und ein paar Dinge auf später verschieben. Denn morgen ist auch noch ein Tag.

What‘s up next?

First things first: Morgen ist Montag. Aber morgen ist kein regulärer Montag. Es gibt wieder eine 4-Tage-Woche (Juhu!). Diesen Tag werde ich nutzen um mit meiner lieben Freundin und Fotografin Lisa ein paar Fotos zu machen. In Nürnberg soll es sonnig werden und bis zu 18 Grad haben – der Frühling kommt wieder! Die Ergebnisse der Shootings seht ihr alle in den nächsten Wochen hier.

Weiter mit meinem Vollzeitjob geht es am Dienstag. Das heißt für mich wieder 36 Stunden durchpowern und die 2 Stunden Zugfahrt jeden Tag nutzen um für den Blog zu arbeiten. Erst am Wochenende kann ich mich dann wieder richtig konzentrieren.

Für das nächste Wochenende (mein Freund ist die ganze Zeit über weg, deshalb gibt es dieses mal auch keine Ausreden!) habe ich mir vorgenommen, den Online Blogger Workshop von Luisa Lion endlich fertig zu machen. Schon im Offline Workshop in München war ich durch ihre Tipps, ihre Erfahrungen super motiviert und möchte das auch jetzt gerne beibehalten. Um an etwas dranzubleiben brauche ich immer eine Struktur, an die ich mich halten kann. Ich organisiere alles durch und meine Freunde und meine Familie halten mich schon manchmal für verrückt, aber genau das brauche ich. Deshalb werde ich daran in der nächsten Woche verstärkt arbeiten.

Normalerweise würde ich euch jetzt einen guten Start in die Woche wünschen. Da ich den morgigen Tag aber nicht als Montag, sondern eher als zweiten Sonntag sehe, sage ich: Genießt weiterhin euer Wochenende!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*