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LIFESTYLE

TRAVEL GUIDE LONDON

Meiner Meinung nach ist diese Einleitung eigentlich komplett überflüssig. Eine Stadt wie London steht für sich. Wie soll man London erklären? London muss man sehen, fühlen, erleben. Besser kann ich es fast nicht beschreiben, denn nichts würde dem annähernd gerecht werden, wofür diese Weltmetropole eigentlich steht. Ein wildes U-Bahnnetz mit 250 Stationen, durch das täglich tausende gehetzte Menschen laufen. Eine atemberaubende Architektur, die sich durch die gesamte Innenstadt zieht und viele Herzen höher schlagen lässt. Kleine wie große, penibel gepflegte Grünflächen, die zum Verweilen einladen, über die ganze Stadt verteilt.

Ich könnte ewig so weitermachen, aber neben meinen Eindrücken geht es hier natürlich auch um Ausflüge und Restaurants, absolute Must-Sees und einige Geheimtipps (die für alle gebürtigen Londoner vermutlich gar keine sind).

Anreisen

London bietet mit seinen vier großen Flughäfen (Heathrow, Gatwick, Stansted und Luton) für praktisch jeden eine angenehme und vor allem kurze (die Flugdauer beträgt meistens ca. 1 Stunde) Anreise. Die Metropole wird von den großen deutschen Flughäfen mehrmals pro Tag angeflogen und sogar an meinem Provinzflughafen Nürnberg starten täglich zwei Flieger in Richtung London.

Mit Ryanair, Germanwings und easyjet findet ihr sehr günstige Flüge. Zum Beispiel Mitte September (17.09.) …

…ab Nürnberg: 25€

…ab Stuttgart: 25€

…ab Berlin: 20 €

…ab Frankfurt: 15€

…ab Hamburg: 44€

Alle Preise über www.fluege.de.

Wer lieber auf dem Boden bleibt kann London auch ganz einfach mit dem Bus (z.B. FlixBus ab Berlin für 51 Euro) oder mit dem Zug (ab Berlin für 130 Euro) erreichen.

Alle Preise über www.busliniensuche.de.

Übernachten

Nachdem wir das Thema der Anreise abgeschlossen haben, war es das nun auch schon mit Schnäppchenpreisen in Bezug auf London. Gut, ganz so schlimm ist es nicht, aber man muss bei Übernachtung und Restaurant schon ein bisschen suchen damit es gut und günstig wird.

Mein Tipp, vor allem wenn ihr mit mehreren (ca. 4 Personen) anreist, oder auf einer Geschäftsreise seid und abends einfach ein bisschen Raum und Ruhe für euch in heimeliger Atmosphäre haben wollt:

Airbnb

Wir sind zu fünft gereist und hatten eine unglaublich moderne und sehr zentrale Wohnung (Nähe London Bridge) für 250 Euro pro Nacht. Klingt entsetzlich teuer, sind letztendlich aber nur 50 Euro pro Person und pro Nacht. Das macht uns erst einmal jemand in einer anderen Stadt dieser Größe und Beliebtheit nach.

Leider habe ich unser Apartment nicht mehr gefunden. Vergleichbare findet ihr aber unter diesem Link https://www.airbnb.de/s/London-Bridge–London–Vereinigtes-K%C3%B6nigreich/homes?adults=5&allow_override%5B%5D=&guests=5&room_types%5B%5D=Entire%20home%2Fapt&s_tag=x92ivjCZ&section_offset=4

Hotels

Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Hotelzimmer sind tendenziell ein bisschen teurer und/oder liegen bei vergleichbaren Preisen dann etwas außerhalb. Ich habe euch trotzdem meine Favoriten zusammengeschrieben:

1. The California 

2. Park Plaza Sherlock Holmes London 

3. Shangri-La Hotel at the Shard 

Alle Hotels habe ich auf www.booking.com gefunden. Da findet ihr viele, auch günstigere Alternativen.

Hostels

Für alle Freunde von Hostels unter euch, habe ich natürlich auch noch etwas. Der Vorteil: Man lernt schnell neue Leute aus verschiedenen Ländern kennen. Der Nachteil: Da fallen mir leider ziemlich viele ein, da ich überhaupt kein Freund von Hostels bin und lieber à la Prinzessin auf der Erbse alleine oder zu zweit in gemütlichen, sauberen, modernen Zimmern nächtige. Natürlich habe ich mich aber für euch schlau gemacht und auch hier einige hübsche Häuschen gefunden:

1. Clink78 

2. Wombats City Hostel London 

3. Palmers Lodge – Swiss Cottage 

Essen

Jamie’s Italian in Cambridge

Englischer Starkoch auf drei! Eins, Zwei … Jamie Oliver! Britisches Essen wird häufig nicht mit kulinarischem Hochgenuss verbunden. Dennoch haben wir einige schöne Restaurants gefunden, in denen die Gerichte lecker und die Preise akzeptabel waren.

Unser Favorit, den wir in den sieben Tagen tatsächlich zweimal aufgesucht haben, war:

Jamie‘s Italian

Eine Restaurantkette, die Jamie‘s Namen trägt und nach seinen Rezepten kocht. Braucht es überhaupt noch weitere Infos? Falls euch der Name alleine nicht überzeugt, dann wird es das hier tun: Selbstgemachte Nudeln, Soßen nach Jamie‘s Rezept, Steaks so zart und Burger mit Pommes so ausgefallen und lecker wie ich sie noch nie gesehen habe.

Nein, ich werde nicht dafür bezahlt darüber zu berichten und das Essen musste ich auch selbst bezahlen. Ich bin nur einfach so begeistert von diesem Restaurant, dass es in diesem London Travelguide einfach nicht fehlen darf. Nudeln gibt es hier ab 13 Pfund pro Hauptgericht.

Wer nicht fünf Tage die Woche Italienisch essen möchte, sollte sich diese Auswahl an Restaurants noch ansehen:

Spaghetti House

Ebenfalls eine Restaurant-Kette mit sehr nettem Ambiente. Zu empfehlen sind auf jeden Fall die Nudelgerichte. Etwa 10 Pfund pro Hauptgericht.

Salvador and Amanda

Ein nettes Restaurant in der Nähe von Holborn Station, direkt gegenüber vom Spaghetti House, in dem einem alles ganz schön spanisch vorkommt. Tapas, Paella, ausgefallene Cocktails und spanische Musik – Fans des spanischen Lifestyles kommen hier voll auf ihre Kosten. An alle Schokoladen-Fans: Unbedingt das Schokoladen-Souflee als Nachtisch bestellen. Schokoladen-Souflee. Ich glaube da ist keine Begründung notwendig.

Tipp: Unbedingt bei Groupon vorbeischauen! Wir haben einen Gutschein ergattert (18 Tapas und 6 Cocktails waren in dem Paket – 16 Pfund pro Person haben wir nur gezahlt) und damit gleich am ersten Abend Geld gespart. Aber auch sonst sind die Preise akzeptabel.

Greene King

Nochmals eine Restaurant-Kette. Dieses Mal weniger exotisch, denn es handelt sich hier um einen klassischen englischen Pub. Tagelang redeten wir davon unbedingt Fish & Chips essen gehen zu wollen. Da kam uns der grüne König gerade recht. Für die normal große Portion (die sehr satt macht) bezahlt ihr ungefähr 9 Pfund.

Erleben

Wie bereits häufiger erwähnt, kann man in London viel Geld ausgeben. Wenn man alle Touristenattraktionen mitnimmt, sind dem praktisch keine Grenzen gesetzt. Als ich das erste Mal in London war, haben wir davon gar nichts gemacht. Dieses Mal doch mehrere Dinge. Aber lohnen sie sich wirklich?

Eine Fahrt über die River Thames

Ja, Ja, Ja! Unbedingt machen! Für knapp 18 Pfund pro Person (Rundfahrt) durften wir auf das Boot, das uns 45 Minuten lang durch Londons Innenstadt auf dem Wasser führte. Dazu gab es Informationen zur Geschichte und Architektur Londons von einem Guide. Informativ, aber auch sehr humorvoll. Genau perfekt.

Ihr könnt zum Beispiel eine Rundfahrt machen, oder aber mit dem Schiff nach Greenwich fahren und euch da noch umsehen. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten. Informiert euch am Besten online oder direkt vor Ort.

Madame Tussaud‘s

dav

Touristen-Anlaufstelle Nummer 1. Der erste Tipp deshalb gleich vorneweg: Wenn möglich nicht am Wochenende besuchen. Sonst aber auf jeden Fall! Neben den klassischen Wachsfiguren gibt es noch einige tolle Attraktionen, die man nicht vergessen sollte. Für circa 22 Pfund pro Person könnt ihr euch hier umschauen.

Tipp Nummer 1 für Sherlock Holmes Fans: Es gibt für einen kleinen Aufpreis eine Sherlock Holmes Ausstellung.

Tipp Nummer 2 für Sherlock Holmes Fans: Benedict Cumberbatch steht im ersten Ausstellungsraum!

Tipp Nummer 3 für Sherlock Holmes Fans: Die 221B Baker Street liegt direkt um die Ecke!

Cambridge

Um euch diese traumhafte Universitätsstadt anzusehen müsst ihr ein bisschen fahren (mit dem Zug ca. 90 Minuten von St. Pancras). So viel verrate ich euch vorab: Die Fahrt ist es definitiv wert!

Wenn ihr dort seid, nehmt euch Zeit auf eigene Faust ein bisschen durch die Stadt zu schlendern und den englischen Charme zu genießen. Anschließend solltet ihr euch aber unbedingt auch noch die verschiedenen Colleges ansehen. Allerdings kostet jedes College einzeln Eintritt (etwa 8 Pfund pro Person). Es gibt aber eine noch viel bessere Alternative, die euch die Unis auf eine ganz neue Art und Weise zeigt: Eine Fahrt mit dem Stocherkahn, der euch direkt auf einem kleinen Bach durch die Universitätsgelände fährt. Für etwa 20 Pfund pro Person könnt ihr hier durchschippern und bekommt sogar noch Infos zur Stadt und der Universität.

Das Beste daran: Auch hier findet ihr ein Jamie‘s Italian!

Tipp: Die meisten Museen in London sind kostenlos (z.B. British Museum, National Gallery). Wenn ihr Kunst- und Kulturfans seid könnt ihr hier viel Interessantes sehen und dabei eine Menge Geld sparen.

Einkaufen

Welche Frau noch nicht gehört hat, dass man in London wunderbar shoppen gehen kann, lebt vermutlich unter einem Stein. Oder mitten im Gebirge ohne Kontakt zur Außenwelt. Bei meiner Budgetplanung für diesen Urlaub wurde dieser Punkt selbstverständlich berücksichtigt und auf das benötigte Budget für Essen, Trinken und Ausflüge noch einmal 200 Euro draufgeschlagen. Ihr wisst schon, „in case of pretty shoes“. Vorweg kann ich sagen, ich habe nicht das ganze Geld in Topshop, Next und Co. Gelassen und konnte dennoch ein paar tolle Teile abstauben.

Topshop

Fangen wir doch gleich einmal mit dem bereits genannten an. Ich bin ein riesiger Fan von Topshop und schaue mich regelmäßig auf Zalando und ähnlichem nach neuen Schätzen um. Meistens bleibe ich dann aber meinem Lieblings-Online-Shop ASOS treu und stopfe dort meinen Einkaufskorb voll. Da wir unter der Woche in dem Topshop an der Oxford Street waren, konnte man sich sogar gut darin bewegen. An diesem Tag fand ich zwar nichts, jedoch schlug ich ein paar Tage später in einer anderen Filiale in Bedford zu. Meine Ausbeute gibt es ganz sicher bald hier zu sehen.

Primark

Der wohl umstrittenste Discounter der Welt (belehrt mich eines Besseren, wenn ich mich irre) und dennoch pilgern abertausende Shopping-Begeisterte täglich in sämtliche Filialen. Einmal pro Jahr packe ich meine liebsten Freundinnen ein und wir fahren 2,5 Stunden zum nächstgelegenen Primark und befüllen unsere Shopping-Bags bis nichts mehr rein passt. Eben Genanntes taten wir auch in England. Für alle, die sich gerne selbst ein bisschen an der Nase herumführen: Dadurch, dass das Pfund günstiger ist als der Euro, wirken die Teile noch günstiger und ihr gönnt euch einen riesigen Einkauf für noch weniger Geld. Die Dame an der Kasse fragte mich nur „Are you treating yourself today?“. Das erklärt den Umfang meiner Ausbeute.

Victoria‘s Secret

Bevor ich dieses Jahr nach London geflogen bin, war ich noch nie selbst in einem Victoria‘s Secret Store. Bisher habe ich mir immer alles von Freundinnen mitbringen lassen (stressfrei und kostengünstig, wenn man Unterwäsche als Souvenir zählen kann – YAY!). Als ich dann das erste Mal selbst einen Laden betrat war ich zunächst ein wenig überfordert. Drei Stockwerke voll mit Unterwäsche? Na gut, warum nicht.

Fündig wurde ich dann bei PINK (eine Abteilung, in der die Dessous ein bisschen kostengünstiger sind als bei der normalen VS-Kollektion). Als ich versuchte meine Größen heraus zu suchen endete der Shopping-Spaß, nachdem die englischen Größen nicht mit unseren übereinstimmen (32B, 34C, what?).

Super fand ich, dass die Mitarbeiterinnen einem total behilflich sind. Die richtige Größe wird ausgemessen und das Wunschobjekt, sowie einige ähnliche Teile werden in die Kabine geliefert. Ich probierte 4 verschiedene Teile und alle saßen perfekt (wann kommt so etwas schon einmal vor, Mädels?). Mit dem Blick auf meine Budgetplanung entschied ich mich schließlich nur für ein Set, das aber dafür unglaublich toll ist!

Natürlich kann man in London noch viele weitere Dinge unternehmen. Das würde allerdings den Rahmen dieses Beitrags komplett sprengen (wenn das nicht ohnehin schon passiert ist). Ich hoffe ich kann diese wunderschöne Stadt bald wieder besuchen.

Deshalb bin ich für weitere Tipps dankbar. Wenn ihr auch demnächst oder sogar gerade eben in London oder einer anderen Metropole seid, dann setzt gerne unter eure Instagram-Fotos den Hashtag #twentysomethingtravels. Ich freue mich darauf schöne Reise-Inspirationen und noch schönere Accounts zu entdecken. Meine findet ihr unter meinem Account @inyourtwentiesde 

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