In your Twenties

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BLOGGING

Wie ihr den perfekten Blog-Namen findet

Gleich zu Beginn ein kleiner Aufruf: Wenn es unter euch eine gibt, die ihre erste Idee für einen Blog-Namen tatsächlich umgesetzt hat dann hinterlasst mir bitte einen Kommentar. Wieso ich das so überraschend finden würde, erfahrt ihr im Laufe des Beitrags.

Heute geht die neue Serie „Blogging“ in die zweite Runde. Im ersten Beitrag habt ihr bereits eure Nische herausgefunden. Nun geht es weiter zu eurem Erkennungszeichen: Eurem Namen. Und die Auswahl des Namens ist absolut essentiell. Denkt immer daran, das ist es woran ihr erkannt werdet. Inzwischen kennt man die Personen hinter „Man Repeller“, „Song of Style“, „The Blonde Salad“ oder „Journelles“ ebenfalls, aber das war zu Beginn ihrer Karrieren sicher anders. Der Name ist es, der zählt!

Überlegt euch zuerst was ihr eigentlich macht. Für welche Nische habt ihr euch entschieden? Was ist euer Hauptthema? Womit wollt ihr in Verbindung gebracht werden? Wenn ihr über gesunde Ernährung schreibt, macht es vermutlich wenig Sinn euren Blog „Modezirkus“ zu nennen. Das ist sicherlich übertrieben gesprochen, aber ich denke ihr wisst was ich meine.

Wenn sich aus diesen Bereichen noch nicht euer perfekter Name ergibt, dann überlegt auch, wen ihr ansprechen wollt. Auch hieraus kann ein super Name entstehen. „Career Girl Daily“ halte ich für ein super Beispiel dafür. Und auch INYOURTWENTIES ist so entstanden.

Ihr mögt nun vielleicht über Salatvariationen bloggen und euren Blog gerne „Daily Salad“ nennen. Nur was ist, wenn der Salat euch irgendwann buchstäblich zum Hals heraus hängt? Auf einem Blog mit einem solchen Namen wird es schwer über die verschiedenen Zubereitungsarten eines Steaks zu bloggen oder über leckere vegane Kuchen.

Vermutlich rechnet ihr damit, dass euer Blog über einen längeren Zeitraum besteht. Eure Interessen werden sich sicherlich ändern, also sollte euer Blog ebenfalls das Potenzial haben. Am besten habt ihr einen Wiedererkennungswert in eurem Namen, der aber nicht zu speziell ist. Oder ihr benutzt euren eigenen Namen. Auch eine super Idee wie ich finde. „Caro Daur“, „Laura Conrad“ oder „Jules Calling“ sind nicht an ein Thema gebunden, sondern lediglich daran, dass sie selbst den Blog betreiben.

Ganz ganz wichtig ist es, frühzeitig zu überprüfen ob eure Wunsch-Domain noch zu haben ist. INYOURTWENTIES sollte ursprünglich „twenty-something“ heißen. Inzwischen bin ich super glücklich darüber, dass ich den Namen noch einmal getauscht habe, aber es kann auch sehr ärgerlich sein, wenn man endlich den perfekten Namen gefunden hat. Am besten also ihr überlegt euch zwei oder drei Namen, die super zu euch und eurer Seite passen. Dann ist die Enttäuschung nicht zu groß, wenn die Domain nicht mehr verfügbar ist.

Eine weitere Alternative ist, einfach die Kennung anzupassen. Vielleicht ist der Name als .de und .com nicht mehr verfügbar. Als .net oder .blog aber schon. Ich bin sicher hier lässt sich für jeden eine passende Möglichkeit finden, auch wenn der Wunschname mit der Wunschkennung nicht mehr verfügbar ist.

Empfehlenswert ist es auch, dass ihr euch gleich mehrere Domains sichert. Kauft ihr zum Beispiel nur die .de, jemand anderes sichert sich aber .com und betreibt besseres SEO, kann es sein, dass Suchmaschinen die Konkurrenz zuerst finden. Oder eure Leser verwechseln die beiden Seiten und finden nicht mehr auf eure. Alles ärgerliche Situationen, die sich so leicht vermeiden lassen.

Natürlich ist es wichtig, dass ihr euren Blog-Namen gut findet und er zu euch passt. Mindestens genauso wichtig ist es aber, dass andere das auch finden. Schließlich sollt nicht nur ihr euren Blog lesen, sondern hauptsächlich eure Zielgruppe.

Deshalb immer zuerst den Friends & Family Check machen. Was sagen eure Freunde, eure Familie zu eurem Blog-Namen? Passt er zu den Themen über die ihr schreibt? Passt er zu euch? Oder bleibt ihr euch dabei selbst nicht mehr treu?

Mir hat es total geholfen mit einigen Blogger Kolleginnen über den Namen zu sprechen. Als ich im März auf einem Workshop von Luisa Lion war (den Artikel dazu findet ihr hier), habe ich auch von meinem Blog-Namen erzählt und ausschließlich positives Feedback bekommen. Sogar von der Profi-Bloggerin herself.

Von daher kann ich nur von Anfang an zu einem enorm wichtigen Schritt raten: Traut euch! Erzählt von eurer Idee und eurem Blog. Denn wenn ihr davon nicht erzählt, wer soll ihn dann jemals finden?

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