In your Twenties

about the lifestyle of a 20sth
KOLUMNE

Ein Brief an mein jüngeres Ich

Oh hi,

ich bin es: du, aus dem Jahr 2017. Die „7-Jahre-von-jetzt“-Rebecca (wenn du in ein paar Jahren Gefallen an „How I met your mother“ findest und diese Serie bereits fünf mal komplett durchgeschaut hast, wirst du verstehen wovon ich spreche.

Ich weiß, du bist vermutlich viel zu beschäftigt damit, etwas mit deinen Freundinnen zu machen, oder irgendwelchen Kerlen hinterher zu spionieren, aber vielleicht hast du ja doch kurz Zeit meinen Brief zu lesen.

In 7 Jahren von nun an wirst du als Marketing Managerin in einer Agentur arbeiten. Ja, genau wie du es dir schon jetzt immer vorstellst. Ist es so toll wie du es dir bisher ausgemalt hast? Sagen wir, ja. Es gibt sie, die schönen, interessanten Tage. Es gibt aber auch stressige Tage, das ist klar. Aber das brauche ich dir nicht erzählen. Immerhin bist du noch in der Schule und super beschäftigt. Hierzu gleich ein Rat von mir: Streng dich gefälligst mehr an! Wenn du bessere Noten schreibst, wirst du es später viel leichter haben einen Studienplatz zu finden. Die private Uni ist vielleicht nicht die beste Idee, auch wenn es zu Beginn so scheint.

Ich habe noch eine gute Nachricht für dich: In sieben Jahren von nun an wirst du in München wohnen. Wie du es dir nun immer mit einer deiner besten Freundinnen ausmalst. Tatsächlich wirst du sogar schon zum dritten Mal in München wohnen. Manche Dinge brauchen einfach mehr Anläufe.

Wie zum Beispiel auch die Liebe. Ich verrate dir nun was, was du mir niemals glauben wirst. Ich kann es selbst nicht glauben. Du wirst in sieben Jahren den gleichen Partner haben wie jetzt gerade eben. Und zwar schon für einige Jahre und du wirst mit ihm zusammen wohnen. Ja, offenbar haben wir es geschafft. Zumindest in dieser Hinsicht.

Mit deinem Blog solltest du dich eindeutig mehr anstrengen. Die Personen, zu denen du jetzt Kontakt hast, werden später richtig groß werden und zu dein einflussreichsten der Branche gehören. Vergiss deine stundenlangen Telefongespräche also und denk ein bisschen an die Zukunft. Dort hast du es dann nämlich viel leichter. Wenn du das nicht machst, wirst du inzwischen deinen zweiten Blog gegründet haben. Was super ist. Der alte Name hat sich ja doch recht kindlich angehört. Aber es ist schwer. Bloggen ist ein Beruf geworden und selbst die Leute, die dich jetzt immer noch schief ansehen, werden später einen eigenen Blog gründen wollen.

Das ist ganz schön viel Information, ich weiß. Was ich dir aber unbedingt noch mitgeben möchte: Glaub an dich! In der Schule, in der Uni, in der Arbeit. Nimm so viel mit wie du kriegen kannst und du wirst sehen, wir werden unschlagbar sein!

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