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KARRIERE

5 Girlboss-Habits, die ihr euch schnellstens aneignen solltet

Wieso sind manche Menschen so organisiert und andere nicht? Warum sind sie erfolgreicher, arbeiten aber die gleiche Zeit oder sogar weniger?

Manchmal haben sie einfach einen vergleichsweise entspannten Job, das stimmt. Allerdings ist das nicht die Regel. Häufig sind diese Menschen einfach besser organisiert. Sie haben einen Weg gefunden, die gleiche Arbeit in weniger Zeit zu erledigen und trotzdem genauso erfolgreich (oder sogar noch mehr) zu sein. Sind das alles Girlbosses? Sicher nicht ausschließlich. Aber von denen, denen ich begegnet bin, oder von denen ich gelesen habe, können wir uns alle noch eine Scheibe abschneiden. Besonders wenn eure momentane nebenberufliche Tätigkeit eigentlich euer Traumjob ist. So etwas ist nicht leicht, aber machbar. Man muss nur damit beginnen. Aber bitte mit einem Plan!

Wenn ihr euch in der Situation befindet, dass ihr eure nebenberufliche Tätigkeit zu eurem Business aufbauen wollt, dann solltet ihr eure Woche genau geplant haben. Denkt dran, etwa 40 Stunden (bei vielen sogar noch mehr) sind bereits für euren Vollzeitjob verplant, den ihr keinesfalls schleifen lassen solltet. Also muss ein Plan her, wie ihr trotzdem alles unter einen Hut bekommt.

Die Woche in eurem Vollzeitjob lässt sich super Freitagnachmittag planen. Sind wir ehrlich, die Wenigsten sind um diese Zeit noch richtig produktiv, vor allem wenn keine super wichtigen Deadlines anstehen. Also einfach eine Stunde weg blocken und den Tag planen und schon startet ihr Montagmorgen entspannter in die Woche.

In eurem Business wird es vermutlich keine klassische Arbeitswoche von Montag bis Freitag geben. Sehen wir es ein, das Wochenende ist doch eigentlich die Zeit, in der wir wirklich mal etwas schaffen können. Deshalb ist der Sonntag euer Freitag. Bevor ihr es euch Sonntagabend auf der Couch gemütlich macht und Netflix anschmeißt, überlegt euch einfach noch einmal für eine halbe Stunde, was ihr in der nächsten Woche alles erledigen möchtet. Am besten dafür eignet sich ein Content Plan mit To Do Liste. So überseht ihr in der Woche danach sicher nichts und könnt in kurzer Zeit effizient arbeiten.

Ihr kennt das, der Wecker hat mal wieder nicht geklingelt und ihr wacht auf und merkt, dass ihr bereits vor einer halben Stunde hättet aufstehen müssen. Also schnell ins Bad, unter die Dusche, Zähne putzen, ein Outfit zusammenwürfeln und raus aus der Türe. Dann am besten noch die Bahn verpasst und schon ist der Tag gelaufen.

Oder: In kürzester Zeit fertig zu werden ist morgens super. Ihr seid stolz alles in aller Hektik zusammengepackt zu haben und sitzt fröhlich in der Bahn – da merkt ihr, dass das Handy noch zu Hause auf dem Nachttisch liegt. Und für alle Social Media Ladies unter uns ist der Tag dann ebenfalls gelaufen.

So etwas passiert nicht, wenn ihr eine Morgen-Routine für euch entwickelt. Sie sollte zuerst schon mal damit anfangen, dass der Wecker NICHT neben eurem Kopf steht, sondern ihr aufstehen müsst um ihn auszumachen. Das ist reine Gewohnheit – nach ein paar Tagen regt euch das nicht mehr auf und ihr bleibt gleich auf den Beinen, nachdem ihr ihn ausgemacht habt. Der Wecker klingelt nämlich IMMER zuverlässig. Die Schlafmützen unter uns haben es nur perfektioniert ihn in den Traum einzubauen und direkt auszustellen.

Erst duschen? Oder erst mal einen Kaffee? Die Tasche morgens packen oder lieber abends? Das Outfit schon vorbereiten am Vortag oder doch besser spontan entscheiden? Früh morgens treffen wir mehr Entscheidungen als uns bewusst sind. Findet selbst heraus, welche Reihenfolge für euch am besten ist und euch glücklich und motiviert in den Tag starten lässt. Die solltet ihr dann verinnerlichen und beibehalten. Egal was kommt!

Machen wir doch gleich mit dem Outfit weiter, wenn es schon gerade erwähnt wurde. Besonders wichtig ist dieser Punkt für die Mädels unter euch, die aus dem Homeoffice oder am Wochenende zu Hause arbeiten. Ich muss zugeben, es ist schon verlockend den ganzen Tag im Pyjama zu bleiben und gemütlich von der Couch aus zu arbeiten. Die Produktivität dabei hält sich nur meistens in Grenzen.

Es muss ja zu Hause nicht das Business Kostüm sein. Eine Jeans oder eine schicke Stoffhose und ein hübsches Oberteil reichen ja meistens schon. Die Haare ein bisschen zurecht machen und ein bisschen Farbe ins Gesicht, damit ihr nicht jedes Mal einen Schrecken bekommt, wenn ein Spiegel euren Weg kreuzt und ihr euch von dem Schock erst einmal auf der Couch erholen müsst. Ganz wichtig auch: Weg von der Couch! Diese darf in den Pausen oder nach Feierabend wieder beachtet werden. Vorher jedoch solltet ihr unbedingt euren Schreibtisch benutzen. Dieser schafft Arbeitsatmosphäre und lässt uns produktiver wirken. Außerdem sieht so ein Business Outfit an einem richtigen Arbeitsplatz doch auch viel besser aus als beim Zerknittern auf der Couch.

Ja, auch euren Partner. Um wirklich produktiv sein zu können, führt kein Weg daran vorbei, euch zu 100 Prozent auf eure Arbeit zu konzentrieren. Die klassischen Störfaktoren wie Smartphone, Tablet und Fernseher sollten deshalb von Beginn an ganz weit weg bleiben (es sei denn ihr braucht eines dieser Medien für eure Arbeit). Da will man nur mal GANZ KURZ Instagram checken und schon schaut man die Story einer Person, von der man bereits seit 67 Tagen kein Bild mehr geliked oder kommentiert hat. Gerade Social Media ist leider ein unglaublicher Zeitfresser und eine große Ablenkung.

Wie bereits gesagt, solltet ihr aber auch vor anderen Leuten eure Ruhe haben können. Freund, Eltern, Geschwister – die sollten sich lieber eine andere Beschäftigung suchen während ihr arbeitet. Es ist natürlich verlockend immer wieder ein kurzes Gespräch zu führen, denn neuesten Tratsch auszutauschen oder nur GANZ KURZ ein bisschen zu kuscheln. Auch das führt meistens zu einer längeren Pause oder vielleicht sogar zu einem spontanen Mittagsschlaf. Setzt euch deshalb lieber vorher eure kleinen und großen Pausen fest und lasst euch nicht aus dem Work-Flow bringen.

Selbst wenn ihr einen Vollzeitjob und eine nebenberufliche Tätigkeit habt, müsst ihr nicht ständig arbeiten. Solltet ihr auch gar nicht. Der Ausgleich zur Arbeit ist unglaublich wichtig. Nicht nur für eure Laune, sondern auch für eure Gesundheit.

Die meisten unter euch werden vermutlich eine überwiegend sitzende Tätigkeit ausüben. Das mag sehr bequem klingen, ist es aber nicht immer. Selbst wenn ihr den besten, ergonomisch hochwertigsten Stuhl habt, führt kein Weg an ein bisschen Bewegung vorbei. Kombiniert das doch zum Beispiel mit einem Treffen mit Freunden oder Familie. Ihr müsst ja nicht zwei Stunden im Fitnessstudio verbringen und euch gegenseitig anschreien wer mehr Gewichte heben kann. Auch ein langer Spaziergang tut ab und zu sehr gut. Dabei lässt sich außerdem super der neueste Klatsch und Tratsch austauschen, den ihr ja bereits vermisst, seit dem ihr alles und jeden aus eurem Arbeitszimmer verbannt habt.

Sport und soziale Kontakte – neben so viel Arbeit sind das (zumindest für mich) die zwei wichtigsten Dinge, auf die ihr achten solltet. Mir ist auch bewusst, dass das nicht immer so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Trotzdem solltet ihr es fest einplanen. Die Girlbosses bekommen es auch hin. Ihr seid ebenfalls welche, also sollte das doch ein Kinderspiel sein.

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