In your Twenties

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MONATSRÜCKBLICK

07 – Monatsrückblick Juli

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Über die Hälfte des Jahres sind schon wieder um und man merkt bereits, dass die Tage wieder kürzer werden. Ich brauche nicht das ganze Jahr über 25 Grad Aber wenn es nur immer so lange hell bleiben könnte wie im Sommer. Mir graut es schon wieder vor den Tagen, an denen es stockdunkel wird und ich immer noch 1,5 Stunden lang arbeiten muss, da es erst 16.30 Uhr ist. Na gut, zugegeben so weit fortgeschritten ist das Jahr dann doch noch nicht. Erfreuen wir uns lieber an den Sommermonaten, die noch vor uns sind.

Highs & Lows des Monats

1) #friendsforlife

Was wären wir ohne unsere Freunde? Die Personen, die uns zu besseren Menschen werden lassen? Die einen besser kennen, als man sich selbst. Ich hatte diesen Monat das Glück ganz viel Zeit mit diesen besonderen Menschen verbringen zu können. Meine beste Freundin kam nach knapp einem Jahr Auslandsaufenthalt endlich wieder zurück in die Heimat. Wenn man jemanden so lange nicht gesehen hat, der einem so wichtig ist, merkt man erst einmal was im Alltag fehlt. Seitdem sie wieder hier ist, haben wir dafür schon viel Zeit miteinander verbracht (insofern das möglich ist bei einer 60-Stunden-Woche) und werden das den Sommer hindurch sicher auch weiterhin tun.

2) #twentysomethingloves

(Achtung: Es wird wieder kitschig auf INYOURTWENTIES) Diesen Punkt will ich schon fast nicht von dem ersten „High“ trennen. Was kann einem schon besseres passieren, als dass eure bessere Hälfte euch euer bester Freund ist? Ich bekomme immer wieder mit wie manche Leute das ein wenig belächeln und Dinge sagen wie „Dein bester Freund? Ihr führt also eine Freundschaft? Das ist doch eine Beleidigung für ihn!“. In so einem Fall kann ich nur zurück lächeln und mein Mitleid an die Leute verteilen, die so etwas sagen. Denn man kann sich sicher sein, diese Leute haben so etwas noch nie erlebt und scheinbar noch nicht den oder die Richtige(n) gefunden. Eine gute Beziehung basiert auf einer Freundschaft, das ist nun wirklich kein Geheimnis. Wenn man keine Freundschaft führen kann, warum sollte man dann eine Beziehung führen können?

Jetzt bin ich etwas vom Thema abgekommen. Diesen Monat haben meine bessere Hälfte und ich so viel Zeit miteinander verbracht und schöne Dinge unternommen, wie wir es die ganzen letzten Monate zusammen nicht geschafft haben. Nachdem ich unter der Woche so viel unterwegs bin und ihn eigentlich nur am Abend für maximal drei Stunden sehe bis ich schlafen gehe, genieße ich es umso mehr am Wochenende Zeit zu zweit zu verbringen. Mein Tipp an euch: Achtet auf so etwas, wenn ihr einen ähnlich straffen Arbeitsplan habt wie ich. Es gibt keinen besseren Ausgleich zur Arbeit, als Zeit mit den Menschen zu verbringen, die man liebt.

3) #workinggirlonthetrain

Nun kommen wir zu den wenig erfreulichen Themen des Monats, denn auch diese sollte man noch einmal Revue passieren lassen und anschließend nicht mehr groß beachten.

Ich befinde mich momentan in der voraussichtlich letzten Woche in meiner Zeit als Pendlerin. Die Wohnung wird immer wohnlicher und schon bald steht der offizielle Umzug bevor (nach immerhin drei Monaten, in denen wir schon fleißig Münchner Mietpreise gezahlt haben). Ich könnte nicht aufgeregter sein. Statt 6.35 Uhr um 8.30 Uhr das Haus verlassen und statt 20.15 Uhr schon um 18.15 Uhr nach Hause kommen – knapp 4 Stunden gewonnene Zeit am Tag und die 60-Stunden-Woche schrumpft auf eine 42-Stunden-Woche.

Besonders nervig waren die letzten Wochen, da man sich auf die Züge am Morgen leider gar nicht mehr verlassen konnte. Wie auch heute hetzte ich mindestens einmal pro Woche zu dem früheren Zug um nicht zu spät zu kommen, da die reguläre Verbindung entweder komplett ausfiel oder mindestens eine dreiviertel Stunde verspätet war. Klar, ich habe dann wenigstens Zeit um für INYOURTWENTIES zu arbeiten, auf Dauer geht es einem aber trotzdem auf die Nerven, wenn die Morgen-Routine ausfallen muss.

4) #workworkwork

Im Juli wurde aber nicht nur im Zug viel gearbeitet, sondern auch im Büro. Deadlines vor der Urlaubszeit erschienen wie aus dem Nichts zuhauf auf unseren Schreibtischen. Von Sommerloch noch absolut nichts zu spüren. Ich befinde mich aktuell im 5. Monat durchgehender Arbeit ohne Urlaub und bin regelrecht am Ende meiner Geduld mit allem und jedem. In immerhin drei Tagen starte ich in meinen wohlverdienten einwöchigen Urlaub, sehne aber bereits jetzt auch meinen zweiwöchigen Strandurlaub im September herbei. Ein weiterer Tipp von mir: Die Urlaubstage gut einteilen. Fünf Monate ohne Urlaub mögen machbar klingen, aber … wobei, wenn ich so recht darüber nachdenke klingt es eigentlich auch nicht machbar.

Foto des Monats

Mit 226 Likes diesen Monat gewinnt diesen Monat tatsächlich das Foto den Titel „Foto des Monats“, dem auch ich diesen Titel verliehen habe. Nicht unbedingt, weil ich finde, dass es das beste Foto ist. Es beschreibt meinen Monat nur unglaublich gut.

Was macht einen stressigen Arbeitstag noch besser als eine leckere Weinschorle mit Blick auf einen Pool an warmen Sommerabenden? Eben, mir fällt spontan auch nichts anderes ein. Scheinbar denken viele von euch genauso, nachdem dieses Foto das am meisten gelikte Bild ist. Ich wusste schon immer, dass wir eine super Community sind.

Außerdem gab es im Juli Neuigkeiten in Sachen Instagram. Seit etwa einer Woche zeige ich euch durch zwei Bilder statt nur einem pro Tag noch mehr von meinem Alltag, meiner Arbeit und von INYOURTWENTIES. Schaut doch mal hier vorbei. Ich freue mich auf euch!

Favoriten des Monats

München

Ja, letzten Monat war es noch Nürnberg, das ist wahr. Versteht mich nicht falsch, Nürnberg ist immer noch meine Heimatstadt und mein absoluter Favorit. München habe ich dagegen bisher eher etwas skeptisch beäugt. Ich ziehe ja bereits zum dritten mal nach München. Bisher hat es mir leider nie besonders zugesagt. Ich war allerdings auch meistens alleine, die Wohnung hat nicht gepasst oder einfach die damalige Lebenssituation. Im Juli haben wir einiges in unserer neuen Wahlheimat entdeckt und freuen uns nun beide sehr auf die aufregende Zeit. An alle Münchnerinnen unter euch: Schreibt mir gerne hier, auf Instagram oder per E-Mail. Ich würde mich freuen, die ein oder andere von euch kennenzulernen.

Palmen

Ich liebe Palmen. Sobald man sie sieht, lösen sie sofort ein Urlaubsfeeling aus. Deshalb liebe ich auch Bilder aus Städten wie Los Angeles. Lange Straßen mit Palmen soweit das Auge reicht. Was will man mehr?

Ich weiß es. Die Palmen, also das Urlaubsfeeling immer mit sich herumtragen. Das kann ich nun. Auf meinen Beinen. Ja, ihr habt richtig gehört. Ich habe die vielleicht beste Sommerhose aller Zeiten beim Sale Shopping gefunden. Zugegeben, die Hose war so ziemlich das einzige Kleidungsstück, das nicht im Sale war. Aber sie war perfekt. Normalerweise kleide ich mich zwar gerne schick, aber doch eher unauffällig. In gedeckten Farben und schlichten Schnitten und Stoffen. In diesem Fall musste ich aber eine Ausnahme machen. Denn ist die Hose nicht fabelhaft?

INYOURTWENTIES

Versteht mich nicht falsch, INYOURTWENTIES gehört definitiv jeden Monat auf die Favoritenliste. Ich bin unfassbar glücklich darüber, dass ich den Schritt gewagt und wieder einen Blog gestartet habe. Dieses Mal mit einem Plan, mit einer eigenen Domain und vielen kleinen und großen Zielen.

Der Juli war der Monat, in dem ich viel über meine Zukunft und über die meines Blogs nachgedacht habe. Ich habe immer wieder motivierende Sprüche gelesen oder sie in Beruf oder Freizeit gehört. Mir ist klarer denn je geworden, wie wichtig es ist an seine Ziele zu glauben und danach zu streben was einen wirklich glücklich macht.

Designated Survivor

Ich wäre nicht ich, wenn ich euch keinen Serientipp in den Favoriten des Monats geben werde. Tatsächlich weiß ich auch jetzt schon, was es im nächsten Monat sein wird, aber bei der Serie bin ich leider noch nicht so weit. Das muss also warten.

Angefangen und fertig geschaut (binnen einer Woche) habe ich diesen Monat „Designated Survivor“. Eine Serie mit unglaublich viel Spannung und überraschenden Wendungen. Was gibt es besseres?

Der Abgeordnete des US-amerikanischen Kabinetts Tom Kirkman wird an einem Abend zum „designierten Überlebenden“ ernannt. Im Falle einer Katastrophe, die die gesamte Regierung einschließlich des Präsidenten auslöscht, wird er selbst zum neuen Präsidenten der vereinigten Staaten. Durch einen Terroranschlag auf das Capitol tritt genau dieser Fall ein. Tom Kirkman, seine Frau und seine Kinder, sowie das Personal des weißen Hauses müssen sich mit der Situation neu arrangieren und eine Regierung auf die Beine stellen. Zusätzlich untersucht das FBI den Anschlag um herauszufinden wer dahinter steckt.

Wenn ihr Filme und Serien dieser Art genauso mögt wie ich, dann unbedingt einschalten. Es gibt bisher nur eine Staffel. Schauen könnt ihr sie auf Netflix.

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