In your Twenties

about the lifestyle of a 20sth
LIFESTYLE

HELLO AGAIN

Manchmal kann man sich noch so viel vornehmen, hunderte To Do Listen schreiben und mindestens genauso viele Erinnerungen im Smartphone setzten – trotzdem klappt es nicht. Wie heißt es immer so schön: „…and then life happened“

Als ich INYOURTWENTIES gegründet habe, hatte ich mir vorgenommen kontinuierlich zu posten. Immer am gleichen Tag, am besten immer um die gleiche Uhrzeit. Nun ist es so, dass ihr knapp 2 Monate lang gar nichts von mir gehört habt. Ich wurde immer wieder darauf angesprochen, was denn mit meinem Blog passiert ist. Wieso stelle ich nichts mehr online? Wird INYOURTWENTIES vielleicht schon nach gerade einmal einem halben Jahr wieder eingestellt?

Nein. Definitiv nicht. Im August hatte ich die wohl stressigsten Arbeitswochen meines bisherigen Berufslebens. Bis 19 Uhr im Büro sitzen, den Laptop mit nach Hause nehmen und nach einem spärlichen Abendessen noch bis mindestens 22 Uhr weiter arbeiten. Das war zu dieser Zeit leider keine Seltenheit. Obwohl ich bereits um etwa 160 Kilometer näher zu meiner Arbeit gezogen war, hatte ich trotzdem nicht mehr Zeit. So musste INYOURTWENTIES ein paar Wochen aussetzen. Mitte September lies der Stress dann nach und es ging für mich endlich in den Urlaub. Leider hatte ich vorher auch keine Möglichkeit Beiträge vorzubereiten und so blieb es auch in diesen Wochen still. Seit Anfang dieser Woche bin ich nun wieder zurück. Nicht nur ich. Auch INYOURTWENTIES ist wieder da, und dieses Mal wird es auch bleiben.

Im Urlaub habe ich generell immer viel Zeit über die Dinge nachzudenken, die aktuell in meinem Leben passieren. Ich hatte endlich mal wieder Zeit zu lesen. Bücher, Artikel, Blogs – einfach alles was meinen Weg kreuzte. Außerdem klickte ich mich viel durch die verschiedensten Profile auf Instagram. Dabei begegneten mir so viele inspirierende Personen, die ich, wie ich zugeben muss, um viele Aspekte in ihrem Leben beneide. Versteht mich nicht falsch, ich kann mich mehr als glücklich schätzen. Ich habe eine tolle Familie, den wunderbarsten Freund, einen Freundeskreis auf den ich mich zu hundert Prozent verlassen kann. Ich bin gesund und habe einen Lebensstandard, der durchaus schlechter sein könnte (meckern wir mal nicht über die roten Zahlen auf dem Konto – irgendwann verschwinden die schon wieder). Ich habe mein Studium abgeschlossen und sehr leicht einen Job gefunden. Beschweren kann ich mich also wirklich nicht. Trotzdem ist da irgendetwas, das fehlt. Ich habe das Gefühl noch nicht das zu tun, was ich mir immer gewünscht habe.

INYOURTWENTIES war und ist ein Projekt von mir, über das ich lange nachgedacht habe. Nachdem ich meinen ersten Blog stillgelegt hatte, wurde mir klar, dass ich etwas anderes machen will. Ich brauchte ein Thema, für das ich so sehr brenne, dass ich mich den ganzen Tag nur noch damit beschäftigen könnte. Eins, das für mich steht und nicht eins, das alle anderen auch machen, weil es gerade „in“ ist. Seit meinen Schulzeiten schreibe ich gerne. Ich habe angefangen mir Geschichten auszudenken. Kurze, die den Hintergrund zu meinen Weihnachtsgeschenken erzählten, die ich an meine Familie verteilte. Und längere. Eine Geschichte von 150 Seiten. Inspiriert von meinem Teenager-Ich, weiterentwickelt zu einer komplett verrückten, aber auch aufregenden Story, wie ich sie zu der Zeit vielleicht gerne erlebt hätte.

Nun habe ich INYOURTWENTIES pausieren müssen für meinen Vollzeitjob. Klar, das mag normal sein für die meisten. Schließlich verdiene ich mit INYOURTWENTIES (noch) kein Geld und mache das (bisher) nur als mein Hobby. Trotzdem fragte ich mich immer mehr: „Ist es das wert? Das aufzugeben, was man eigentlich machen will? Was man immer schon machen wollte?“

Natürlich kann ich nicht meine ganze Karriere von heute auf morgen umkrempeln. Dennoch habe ich beschlossen, dass ich etwas ändern muss. Ich will INYOURTWENTIES wieder in meinen Alltag integrieren. Ich will mich täglich damit beschäftigen. Ich will Content für euch erstellen, der mich begeistert und damit hoffentlich euch ebenfalls. Ich will rausgehen können und stolz von meinem Blog erzählen können, anstatt mich immer dahinter zu verstecken (was leider viele aus der Branche noch machen, die so viel mehr Potenzial haben). Ich will zu den Leuten gehören, denen man sofort ansieht, dass sie etwas gefunden haben, das sie lieben. Etwas, für das sie eine richtige Leidenschaft entwickelt haben. Und ich will eine von denen sein, deren Seite andere beim Stöbern online finden und die ebenfalls dazu inspiriert, den eigenen Zielen nachzugehen und diese zu erreichen.

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