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KARRIERE

Wie ihr das Meiste aus eurem Freitag macht

Morgen ist es wieder so weit – endlich: Der Freitag steht vor der Tür! Ich glaube ich habe mich noch nie so sehr darauf gefreut wie diese Woche.

Ich bin sicher, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht. Oft höre ich von meinen Freunden „Gott sei Dank ist die Woche bald vorbei!“ oder lese den gleichen Satz unter meinen Bildern auf Instagram, wenn ich mal wieder einen Freitagspost hochlade. Unser Wochenende haben wir uns immer verdient, mal mehr, mal viel mehr. Aber wie starten wir richtig ins Wochenende, damit wir es auch richtig nutzen können?

Ein Irrglaube ist, dass das Wochenende, aka die Entspannung, erst am Freitagabend nachdem der Computer heruntergefahren ist losgeht. Auch den Arbeitstag müssen wir dafür nutzen um positiv ins Wochenende starten und dem Montag mit offenen Armen begegnen zu können. Um das zu schaffen gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Hier sind fünf davon aufgeführt.

Bitte die Hand heben, wer Freitags nach der Mittagspause noch so richtig viel erledigt bekommt. Keiner? Solltet ihr aber! Mir ist klar, dass es viel mehr Spaß macht, sich über das anstehende Wochenende Gedanken zu machen. Einen Abend mit den Mädels zu planen erfordert schließlich auch volle Konzentration.

Auch wenn euch so der Freitagnachmittag entspannter vorkommt – der Montagmorgen ist auch direkt um die Ecke. Jetzt bitte noch einmal die Hand heben wer motiviert ins Büro geht und sich auf eine To-Do-Liste mit 20 offenen Punkten freut! Wieder niemand? Dachte ich mir.

Ihr seht, der Weg zum perfekten Start ins Wochenende hat wahnsinnig viel mit Organisation zu tun. Nein, es ist immer noch nicht der anstehende Mädelsabend über den sich der Kopf zerbrochen wird. Wir sind alle stets top organisiert (oder zumindest geben wir vor es zu sein), ob nun Freitag oder Montag ist, spielt da keine Rolle.

Ich will euch gleich eine Illusion nehmen: Ihr werdet es (in der Regel) nicht schaffen alle To Dos am Freitag abzuarbeiten. Um am Montag nicht das pure Chaos vorzufinden, solltet ihr bereits in der vorigen Woche die nächste planen. Schaut euch am besten euren Terminkalender an und plant so viel offiziell wie ihr könnt. Erstens werdet ihr dann ständig daran erinnert, zweitens kann euch dann niemand spontane Meetings in den Kalender tragen. Ich blocke mir außerdem meistens zwei Stunden Montagmorgen um E-Mails zu bearbeiten, Fachartikel zu lesen und Kleinigkeiten der letzten Woche zu erledigen. Probiert es einfach mal aus, für manche wirkt es Wunder.

Mehr oder weniger deshalb, weil ich es selbst nie wirklich schaffe. Meistens bleibe ich noch eine viertel Stunde länger. Das ist für mich (zumindest zur Zeit) schon sehr pünktlich. Ich bin sicher die meisten von euch möchten am Liebsten um Punkt „Feierabend“ (erzählt mir lieber gar nicht, dass ihr Freitags nur bis 14 Uhr arbeitet – dann verbringe ich die restlichen vier Stunden meiner Arbeitszeit in Zukunft nur damit euch zu beneiden) den Schreibtisch fluchtartig verlassen und aus dem Büro stürmen. Die Realität sieht meistens anders aus.

Überlegt euch mittags schon, wann ihr heute gehen möchtet und setzt euch wirklich eine Deadline. Am besten ihr vereinbart ein Treffen nach Feierabend, zu dem ihr pünktlich kommen wollt. Auf einmal fällt es gar nicht mehr so schwer rechtzeitig aus dem Büro zu gehen.

Die Gefahr, wenn ihr freitags lange im Büro seid liegt dabei, dass ihr gleich unentspannt ins Wochenende startet. Stattdessen solltet ihr gut mit der Woche abschließen um am Samstag und Sonntag abschalten zu können und eure freie Zeit zu genießen.

Nehmt euch Freitags etwas Schönes abends vor, auf das ihr euch am besten bereits seit Mittwoch freuen könnt. Das kann ein Treffen mit den Mädels, ein romantisches Abendessen oder einfach ein gemütlicher Abend mit Netflix und den Lieblingschips sein. Hauptsache ihr fühlt euch damit wohl und blickt fröhlich dem Abend entgegen.

Mir geht es oft selbst so, dass ich freitags am Liebsten um 20 Uhr ins Bett fallen würde. Wenn ich mich aber doch noch aufraffe und wenigstens 1 oder 2 Stunden noch etwas unternehme, zu dem ich unter der Woche nicht komme, gehe ich gleich mit einem noch glücklicheren Gefühl, eben 1 bis 2 Stunden später, schlafen.

Apropos schlafen: Auch wenn der Freitag viele Menschen ins Nachtleben lockt, ist es für voll berufstätige oft nicht gut, gleich in den ersten Stunden des Wochenendes auf den Putz zu hauen. Ich plane lieber für Freitag etwas entspanntes und achte darauf, dass ich vor 1 Uhr im Bett bin. Am besten sogar noch vor Mitternacht.

Wenn ich Samstag vom Abend zuvor schon total erledigt bin, ist der Tag auch bereits im Eimer. Dann ärgere ich mich, denn das Wochenende hat ja nur zwei Tage! Der Abend im Lieblingsclub sollte also wenn möglich auf Samstag verschoben werden. Oftmals sind da sowieso die besseren Veranstaltungen.

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