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Blogger & Content Creator Lea (Rosy & Grey): „Wenn du es nicht ausprobierst, wirst du niemals wissen, was alles möglich gewesen wäre“

Copyright: Rosy & Grey

Als ich vergangenes Jahr nach München gezogen bin, habe ich mich darauf gefreut in einer neuen Stadt zu leben, schöne Ecken zu entdecken und in leckeren neuen Restaurants zu essen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich hier so viele liebe und inspirierende Personen kennenlernen würde. In München sind mir in diesen 12 Monaten schon mehr gleichgesinnte Menschen begegnet, als das in Nürnberg mein ganzes Leben der Fall war (ein paar Ausnahmen natürlich ausgenommen).

Im Juni besuchte ich mit einer lieben Arbeitskollegin den Digital Passion Jungle und freute mich dabei hauptsächlich auf den Vortrag einer bekannten Münchner Bloggerin. So kam es, dass ich Lea von dem Blog Rosy & Grey kennenlernte. Mit ihrem Vortrag hat sie mich zu 100% abgeholt, inspiriert und einen kleinen/großen „Turning Point“ ausgelöst.

Das konnte ich nicht für mich behalten, sondern muss es unbedingt mit dir teilen. Im Interview spricht Lea davon wie sie aus ihrem Blog ein Business und sich in der Online Welt einen Namen gemacht hat.


Copyright: Rosy & Grey

1) Lea, du hast während deines Studiums deinen Blog „Rosy & Grey“ gegründet. Was hat dich dazu inspiriert?

Ich habe während meines Studiums in einem Verlag für Interior & Lifestyle Magazine gearbeitet und dadurch meine Leidenschaft für schöne Einrichtung und Do It Yourself (wieder) entdeckt. Irgendwann kam die Idee in mir auf, einen eigenen Blog zu starten und bis zur Umsetzung dauerte es dann nicht lang, weil ich unglaublich viel Lust darauf hatte und meine ganze Zeit und Energie in dieses Projekt steckte. Im März 2015 ging dann mein Blog Rosy & Grey online.

2) Wann ist dir zum ersten Mal der Gedanke gekommen, dass du aus deinem Blog ein Business machen könntest? Was war der Auslöser dafür?

Da ich den Blog als Hobby gestartet habe und damals weder die Absicht hatte, damit Geld zu verdienen, noch davon zu leben, habe ich viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen und vor allem intuitiv gehandelt. Es gab eigentlich keinen wirklichen Auslöser, sondern das ganze entstand nach und nach. Natürlich hat es eine Rolle gespielt, dass immer mehr Kooperationsanfragen von Unternehmen kamen und ich gesehen habe, dass ich auf dem Blog noch weitere Standbeine (wie zum Beispiel Content Creation und Handlettering Artist) aufbauen kann.

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3) Neben deinem Job als Bloggerin bist du außerdem als Content Creator für verschiedene Firmen tätig. Welche sind deine Top 3 Tipps für die Zusammenarbeit im B2B-Bereich?

Nutze deinen Blog als Visitenkarte, die deinen potenziellen Kunden genau zeigt, was du kannst. Trau dich, Unternehmen und potentielle Kunden anzuschreiben und proaktiv deine Dienstleistung anzubieten – vielleicht hatten sie dich bisher nur nicht auf dem Schirm. Überzeuge durch professionelles arbeiten: klare Absprachen, pünktliche Abgaben.

4) Von deiner Selbstständigkeit kannst du gut leben. Hattest du jemals Bedenken, dass das Geld nicht reichen könnte und du in ein Angestelltenverhältnis gehen musst?

Bisher hatte ich ehrlich gesagt noch gar nicht so viel Zeit, mir Sorgen zu machen. Natürlich ist es mir aber bewusst, dass nichts sicher ist und sich das Blatt jeden Monat wenden kann. Das macht mir aber keine Angst, weil ich weiß, dass ich jederzeit auch wieder in ein Angestelltenverhältnis zurückkehren könnte, wenn es anders nicht mehr funktioniert.

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5) Gerade in der Selbstständigkeit ist nicht immer alles einfach. Wie motivierst du dich in schwierigen Zeiten?

Indem ich immer sehr bewusst die positiven Seiten meiner Selbstständigkeit wahrnehme und dafür dankbar bin: Die freie Zeiteinteilung, die Selbstbestimmtheit, das Gefühl, für sein eigenes Projekt zu arbeiten und seine eigene Leidenschaft voranzutreiben, statt jemand anderem zuzuarbeiten.

6) Welche Tipps kannst du den jungen Frauen geben, die sich selbstständig machen möchten, ihnen allerdings noch der Mut dazu fehlt?

Wenn du es gut durchdacht hast und du dir innen drin sicher bist, dass es der richtige Weg für dich ist: Mach es einfach! Trau dich! Denk immer daran: Das schlimmste, was dir passieren kann, ist, dass es nicht klappt und du wieder in ein Angestelltenverhältnis zurückgehst. Aber wenn du es nicht ausprobierst, wirst du niemals wissen, was alles möglich gewesen wäre.

Copyright: Rosy & Grey

7) Was hast du für „Rosy & Grey“ in der Zukunft geplant? Kannst du uns einen kleinen Einblick geben?

Mein größtes Ziel ist es, immer mehr Menschen mit meiner Leidenschaft für DIY und Handlettering zu begeistern und sie damit anzustecken. Deshalb werde ich in Zukunft noch mehr Energie und Liebe in all meine Projekte stecken und natürlich plane ich auch schon eine spannende Weiterentwicklung, von der ich noch nicht mehr erzählen kann, aber auf die ich mich schon total freue. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und wünsche allen Powerfrauen da draußen, dass sie sich verwirklichen und ihre Berufsträume erfüllen können!

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2 Kommentare

  1. So ein schönes Interview geworden! Danke dafür, liebe Rebecca!
    Ich freue mich sehr, dass ich dich so inspirieren konnte und freue mich schon auf ein weiteres Treffen mit dir 🙂

    Liebe Grüße und einen schönen Tag!
    Lea

    1. Liebe Lea,
      sehr sehr gerne – vielen Dank, dass du als Interviewpartnerin mitgemacht hast 🙂 ich freue mich auch sehr auf unser Treffen und hoffe, dass dieses bald stattfinden kann!
      Liebe Grüße
      Rebecca

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