In your Twenties

about the lifestyle of a 20sth
LIFESTYLE

WAS ICH DIESES JAHR BESSER MACHEN MÖCHTE

Hier sitze ich, Anfang März, Kapitel 2 von 12 für dieses Jahr schon wieder geschafft. Warum mache ich mir aber jetzt Gedanken über die guten Vorsätze für 2017, während die Mehrheit diese schon längst gebrochen hat?

Ich beginne bereits im Dezember immer damit zu überlegen, was hat dieses Jahr gut geklappt, was möchte ich verbessern. Wenn ich all diese Punkte zusammengeschrieben habe, bin ich meistens ganz euphorisch und gestalte in meinem Kopf schon einen strikten Plan, wie ich alle genauestens umsetzen kann. Einmal aufgeschrieben, lege ich meine Liste beiseite. Anfang Januar wird noch einmal darauf gesehen. Bereits da fallen einige Punkte wieder weg. Ende Januar schrumpft die Motivation noch weiter zusammen. Welche Punkte da noch übrig geblieben sind, diese sind es letztendlich auch wert, dass man sie beibehält.

Zum Thema Mode, Karriere und Lifestyle habe ich mir nun einiges vorgenommen und hoffe, einen Großteil davon tatsächlich umsetzen und einhalten zu können.

Mode

In meinem letzten Mode-Post habe ich bereits erwähnt, dass meine Garderobe recht abwechslungsreich gestaltet ist. Sie setzt sich zusammen aus vielen bunten, mal dunkler, mal heller, Grautönen. Ich weiß, dass ich sehr an der monochromen Farbgebung meiner Kleidungsstücke hänge und grundlegend vermutlich nichts daran ändern werde. Dennoch plane ich, ab und zu ein klein wenig Farbe in meinen Kleiderschrank einziehen zu lassen. Wenigstens im Sommer. Mal sehen.

Aufgrund meiner farbenfrohen Outfits glaubt mir vermutlich auch niemand, dass sich tatsächlich farbige Kleidungsstücke in meinem Schrank befinden. Kleidungsstücke, die ich vermutlich nie mehr oder nur zu ganz besonderen Anlässen tragen werde. Selbstverständlich platzt aber auch mein Kleiderschrank aus allen Nähten. Die Devise lautet daher: Regelmäßig ausmisten, spenden und verkaufen. Erst über Weihnachten habe ich meinen Schrank mal wieder ausgemistet und viele Sachen zum Spenden gefunden. Markenkleidung, die noch in sehr gutem Zustand ist (weil farbig und daher praktisch ungetragen), verkaufe ich auf Maedchenflohmarkt. Klamotten von H&M, Zara, oder ähnlichen spende ich an eine örtliche Organisation. Für mich ist es viel mehr Wert, anderen damit Freude zu bereiten, als selbst noch 5 Euro an einem T-Shirt zu verdienen.

Direkt mit diesem Vorhaben einher geht der Vorsatz: Weniger, dafür besser einkaufen. Seit ich arbeite und ein regelmäßiges Einkommen beziehe ist die Versuchung sehr groß immer wieder zu bestellen und zu bestellen. Das belastet natürlich nicht nur das Bankkonto. Besonders im Winter fiel mir auf, dass mit günstigeren Pullovern oftmals die Haare enorm aufgeladen und kaum mehr zu bändigen sind. Ich besitze einen Kaschmirpullover, den ich einmal von meiner Mutter geschenkt bekommen habe. Einen Kaschmirpullover in einem kräftigen Rot. Ihr könnt euch vorstellen wie oft der zum Einsatz kommt, auch wenn er wunderbar weich und warm ist. Deshalb möchte ich meinen Kleiderschrank bezüglich der Qualität, anstatt der Quantität aufstocken. Dementsprechend habe ich auch meine derzeitige Wishlist angepasst. Der Grundstein ist also schon mal gesetzt.

Karriere

Während ich diesen Post schreibe, sitze ich gerade im Zug auf der Rückfahrt von meinem ersten Arbeitstag in einer neuen Firma. Am Anfang ist alles immer super aufregend und natürlich will man sein Bestes geben. Von Natur aus bin ich zu Beginn eher zurückhaltender und schaue mir erst alles in Ruhe an, bevor ich beginne mich überzeugt zu Wort zu melden. Genau daran möchte ich arbeiten. In diesem Jahr möchte ich, vor allem im Job, selbstbewusst auftreten und mich trauen eigene Ideen vorzubringen. Ich habe das Glück in einem kleinen Team zu arbeiten, in dem meine Stimme gehört wird und gefragt ist. Gerade deshalb möchte ich diese Chance nutzen, mich zu beweisen.

Neben meinem Vollzeitjob, will ich natürlich auch meine eigenen Projekte vorantreiben. Ganz vorne dabei ist natürlich INYOURTWENTIES. Ich habe täglich einen Arbeitsweg von knapp über einer Stunde mit dem Zug. Diese Zeit werde ich nutzen, effektiv für den Blog zu arbeiten, neue Artikel zu verfassen und E-Mails zu beantworten. Zugfahrten sah ich früher immer als verschwendete Zeit an. Sind sie aber nicht. Man muss sie nur richtig zu nutzen wissen.

Wenn ich anschließend um viertel nach 8 nach Hause komme, habe ich einen 14-Stunden-Tag hinter mir und möchte nichts anderes mehr machen, als Zeit mit meinem Freund zu verbringen. Die Wochenenden sind dann auch für Freunde und Familie da. Arbeiten möchte ich da so gut es geht nichts mehr, oder zumindest nur noch wenig. Bestimmt müssen für IYT ein einem Tag Bilder gemacht, an einem anderen ein Text überarbeitet werden. Im Vordergrund soll da aber wirklich das Privatleben stehen. Ganz wichtig ist mir, Beruf- und Privatleben in Einklang zu bringen. Wenn ich das so schaffe, ist mir meine Tagesplanung vollständig geglückt.

Lifestyle

Mit meinem neuen Job und meinen weiten Fahrtwegen, habe ich nicht nur eine strenge Tagesplanung, sondern auch die Schlafenszeiten müssen gut eingehalten werden, damit ich am nächsten Tag wieder 100 Prozent geben kann. Das habe ich in meinem vorigen Job oft etwas schleifen lassen. Mein Ziel für 2017 ist daher: Ausreichend schlafen. Ich stehe unter der Woche zwischen 5.30 Uhr und 6 Uhr auf. Um meine 7 Stunden Schlaf zu bekommen, muss ich also um 22.30 Uhr schlafen gehen. Meist halte ich das auch gut ein. Dieses Jahr werde ich aber definitiv noch genauer darauf achten.

Um morgens Zeit zu sparen ist mir beinahe jedes Mittel recht. Mehr Schlaf bedeutet mehr Energie. Daher plane ich nun mein Frühstück immer abends schon vorzubereiten. Im Idealfall kann ich dieses dann auch mitnehmen, wie z.B. Smoothies. Früh um 6.15 Uhr daheim zu frühstücken ist zwar schön gemütlich, hat aber zur Folge, dass ich gegen Arbeitsbeginn um 9 Uhr bereits wieder Hunger habe. Das führt zu mindestens vier Mahlzeiten am Tag und durch die überwiegend sitzende Tätigkeit zwangsläufig auch ein paar Kilo mehr auf den Hüften.

Um Morgens die nötige Energie zu bekommen muss ich dennoch nicht nur auf mein Frühstück achten. Es spielt ebenfalls eine große Rolle, was abends auf den Teller kommt. Ich habe mir daher vorgenommen abends vorwiegend low-carb zu essen. Man fühlt sich nicht so satt und ist am Morgen einfach ausgeschlafener. Das werde ich die nächsten Wochen auf jeden Fall umsetzen und hoffe, dass ich das auch durchhalte.

Mit diesem Punkt verbunden ist der Vorsatz, generell mehr selbst zu kochen. Bislang nahmen mein Freund und ich häufig den örtlichen Lieferservice in Anspruch. Das ist auf Dauer nicht nur ungesund, sondern auch richtig teuer. Deshalb habe ich mir vorgenommen mehr selbst zu machen. Vermutlich wird das hauptsächlich an den Wochenenden sein, weil ich abends um halb 9 vermutlich wenig Lust haben werde mich noch in die Küche zu stellen. Ich hoffe gute Rezepte für das Vorkochen zu finden. Dann ist auch für gesundes Essen während des Arbeitstages gesorgt.

Wenn ich dies alles einhalte, ist der Grundstein für meine körperliche Gesundheit und Fitness bereits gelegt. Dennoch werde ich um ein paar Sporteinheiten in der Woche nicht herum kommen. Um es nicht zu übertreiben habe ich mir 1 bis 2 Einheiten vorgenommen. Eine am Wochenende ist unverzichtbar. Die zweite werde ich versuchen in meinen Arbeitsalltag zu integrieren und von zu Hause aus zu machen. Es schafft Abwechslung, hält fit und lässt einen in der sitzenden Position nicht einrosten.

Natürlich werde ich euch ein Update geben, wie es mit meinen Vorsätzen läuft. Momentan bin ich noch sehr optimistisch, auch wenn zu Hause eine große Portion Nudeln auf mich wartet. Na ja. Regeln sind ja bekanntlich dazu da, um gebrochen zu werden. Ihr kennt das.

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