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5 Tipps wie du den ersten Monat im Jahr richtig nutzt

Ist es zu spät um HAPPY NEW YEAR zu sagen? Ich schätze, nein. Grundsätzlich ist es nie für irgendetwas zu spät. Eine neue, gesündere Ernährung, einen neuen Workout-Plan, eine fantastische Geschäftsidee oder die Kündigung des alten, ungeliebten Jobs. Es gibt so viele Dinge, die sich so viele von uns immer wieder vornehmen und die dann mit den Worten „Das mache ich nächstes Jahr“ um Tage, Wochen, oder sogar Monate nach hinten verschoben werden.

Du brauchst kein neues Jahr um etwas zu ändern. Alles was du brauchst ist ein Montag.“

… und davon gibt es schließlich 52 im Jahr! Streng genommen brauchst du natürlich nicht einmal einen Montag. Die perfekte Zeit um dein Leben lebenswerter zu machen ist einfach IMMER. Es fällt allerdings auch mir tatsächlich leichter eine Art „Neuanfang“ zu haben um neue Ziele oder große Veränderungen in Angriff zu nehmen. Und wann ginge das besser, als gleich zu Beginn des neuen Jahres?

Ich hoffe du gehörst zu den Glücklichen, die in der ersten Woche noch Urlaub hatten (das blieb mir dieses Jahr leider verwehrt). Dann ist genau JETZT der richtige Zeitpunkt das Jahr 2018 richtig zu beginnen. Damit du nicht überwältigt bist von all den guten Vorsätzen und anstehenden Projekten, habe ich dir ein paar Tipps vorbereitet, wie du den ersten Monat so organisierst, damit auch das restliche Jahr strukturiert und erfolgreich verläuft.

Organisation ist alles! Auch wenn du nicht so ein Organisations-Freak bist wie ich, kann ich es nur empfehlen darauf hinzuarbeiten. Das können ganz einfach deine Ziele sein, oder aber deine To Dos (z.B. Rechnungen bezahlen, Versicherungen abschließen), der Haushalt (z.B. einkaufen, putzen), oder die Suche nach einem neuen Job (z.B. Bewerbungsunterlagen aufbereiten, Stellenangebote suchen).

Für alle empfiehlt es sich, den ganzen Papierkram zu sortieren. Die Digitalisierung ist schön und gut, aber nur wenn man richtig damit umgeht. Hast du alle wichtigen Dokumente auf deinem Computer (und am besten noch auf einem Stick oder einer externen Festplatte) gespeichert, oder fliegen diese in verschiedenen Online-Portalen durch die Gegend? Ich bin immer noch ein Fan davon, alles Wichtige auszudrucken und ganz old-school abzuheften. Wenn du das nicht magst, speichere gerne alles digital ab, aber mach dir wirklich Gedanken darüber, ob du alles schnell finden würdest, wenn es mal wichtig ist und ob alles vor allem noch da ist, wenn der Computer mal nicht mehr „lebt“.

Alle anderen Ziele lassen sich super in Projektmanagement-Systemen organisieren und verfolgen. Seit einiger Zeit bin ich ein riesiger Fan des Tools „Trello“ geworden. Für alle, die Trello nicht kennen: In diesem Programm kannst du dir verschiedene „Boards“ erstellen. Ein Board kann zum Beispiel das Thema „Job-Suche“ haben. Hier erstellt ihr verschiedene Listen, z.B. Stellenangebote, versendete Bewerbungen, offene Anfragen, To Dos, etc. Du bist in der Gestaltung komplett frei. Jeder Liste fügst du verschiedene „Karten“ zu. Die Karten können Projekte, oder auch Kategorien sein, je nachdem wie du dich am Liebsten organisierst. Schau doch einfach mal bei Trello vorbei und lass dich inspirieren.

(Wichtig: Das ist KEINE bezahlte Werbung, sondern nur meine persönliche Meinung!)

Eine Alternative zu Trello ist „Asana“. Asana ist super für dich, wenn du lieber mit richtigen Listen, statt Boards arbeitest. Probier es einfach mal aus und entscheide dich für das Tool, das dir am Besten gefällt. Beide sind kostenlos!

Es ist erwiesen, dass wir unsere Ziele leichter erreichen und unseren Träumen so näher können, wenn wir uns diese aufschreiben und immer wieder vor Augen führen. Ich bin ein bekennender Fan von Terminkalendern und Notizbüchern. All meine Ziele für das nächste Jahr erarbeite ich mir in der Regel im Dezember des Vorjahres. Wenn die neuen Terminkalender dann da sind, schreibe ich sie immer gleich nieder. So habe ich sie besser im Kopf und kann sie mir jederzeit wieder ansehen, wenn ich Motivation brauche. In den Kalendern und den Notizbüchern notiere ich mir außerdem, was ich brauche, um meine Ziele zu erreichen, welche Möglichkeiten sich im Laufe der Zeit ergeben und mit welchen Herausforderungen ich zu kämpfen habe. Alles lässt sich viel leichter auf einen klaren Weg bringen, wenn du dir stets alle Details vor Augen führst. Auch, wenn nicht nur positive dabei sind.

Wenn du niemand bist, der täglich mehrmals einen Terminkalender oder ein Notizbuch aufschlägt, dir aber deine Ziele trotzdem aufschreiben und sie immer sehen möchtest, habe ich einen weiteren Tipp für dich. Vor kurzem habe ich mir eine kleine Tafel gekauft, die ich über meinen Schreibtisch gehängt habe und auf der meine größten Ziele für das erste Quartal 2018 stehen. Wenn die Motivation mal wieder zu wünschen übrig lässt, genügt ein Blick und ich weiß wieder wozu ich mir all die Arbeit mache.

Für alle die es digitaler mögen, gibt es auch noch eine andere Möglichkeit: Gestalte dir selbst ein Hintergrundbild für deinen Laptop und dein Handy. Schreibe dir deine Ziele, bestimmte Sprüche, oder was auch immer dich motiviert auf und gestalte daraus und mit einem hübschen Bild deinen Hintergrund. So wirst du immer daran erinnert, was du in diesem Jahr erreichen willst und es fällt dir leichter daran zu arbeiten. Versprochen!

Ich sage immer, man kann nicht zu sehr inspiriert, motiviert oder gebildet sein. Da geht immer noch ein klein bisschen mehr um auch das letzte Hundertstel Prozent an Potential auszuschöpfen. Gerade deshalb lege ich auf diese drei Bereiche unglaublich viel Wert. Wieso thematisiere ich aber ausgerechnet die „Inspiration“ dieses mal?

Ganz einfach: Wir können uns noch so sehr vornehmen uns weiterzubilden, können nach Motivation lechzen. Was aber, wenn diese einfach nicht aufkommen will? Einfach in Ruhe lassen und zu einem anderen Projekt gehen? Nein! Wir beschaffen uns diese Inspiration. Es gibt so viele Wege, die alle auch noch SPAß machen.

Ich umgebe mich zum Beispiel sehr gerne mit inspirierenden Persönlichkeiten. Das können bekannte Personen sein, mit denen ich mich dann intensiver beschäftige. Zum Beispiel indem ich Reden von ihnen ansehe oder mich durch ihre Social Media Profile klicke. Es können aber auch Personen aus meinem Umfeld sein. Und lass mich dir sagen: Das macht am allermeisten Spaß!

Sich mit Personen zu umgeben, die ähnliche Ziele haben, vor den gleichen Herausforderungen stehen, aber dennoch nie aufhören zu träumen, sind genau die Personen, die es braucht. Inzwischen habe ich einige Leute in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, die ich zu dieser Personengruppe hinzuzählen würde und ich kann dir nur empfehlen, mit diesen Leuten Kontakt zu halten! Es gibt im Leben immer wieder Leute, die einen herunterziehen. Warum also sich nicht von Zeit zu Zeit auch mit den Leuten treffen, die beinahe vor Tatendrang und Kreativität platzen?

Sollte dir tatsächlich aber hier niemand einfallen, oder du brauchst jetzt ganz schnell ein wenig Inspiration um an deinen Projekten weiterzuarbeiten, gibt es natürlich noch andere Möglichkeiten. Ich persönlich LIEBE es, motivierende Bücher zu lesen. Erfolgsgeschichten, oder sogar eine Art Ratgeber. Aus den Seiten kann ich immer so viel mitnehmen und ich kann dir nur empfehlen, das auch zu machen. Bald wird es dazu einen separaten Beitrag geben, meine TOP 5 schreibe ich dir trotzdem hier schon auf:

  1. GIRLBOSS von Sophia Amorouso

  2. THE WORKING WOMAN‘S HANDBOOK von Phoebe Lovatt

  3. LEAVE YOUR MARK von Aliza Licht

  4. THE 100$ STARTUP von Chris Guillebeau

  5. LEAN IN von Sheryl Sandberg (Tipp: Sheryl Sandberg hat eine neue Edition ihres Buches „Lean in“ für Studenten, die vor ihrem Berufseinstieg stehen raus gebracht. Das hätte mir nach meinem Studium sicher weitergeholfen.)

[Auch das ist KEINE Werbung, sondern meine persönliche Meinung. Ich LIEBE jedes einzelne Buch davon!]

Wer lieber das bewegte Bild mag, kann sich natürlich auch gemütlich auf die Couch legen und den Fernseher anmachen. Denn auch hier verstecken sich einige Filme und Serien, die zumindest mich immer wieder inspirieren. Meine TOP 3 deshalb hier:

  1. SUITS
  2. GIRLBOSS
  3. COCO CHANEL – Der Beginn einer Leidenschaft

 

4. GO FOR IT!

Dazu habe ich eigentlich zunächst nur eine Sache zu sagen:

The best time for new beginnings is NOW!

Denn wenn nicht jetzt, wann dann? Warum immer auf den perfekten Zeitpunkt warten? Gibt es den perfekten Zeitpunkt überhaupt, oder verbringen wir all unserer Zeit mit planen und über unsere Ziele zu sprechen letztendlich umsonst? Oder weil wir uns am Ende doch nicht trauen, alles in die Tat umzusetzen?

Ich bin auch so ein Kandidat, der alles vorab geplant haben muss. Mir macht das Planen auch unglaublich viel Spaß, das muss ich zugeben. Trotzdem kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem ich mir sage: „Jetzt geht es los!“ und dann gebe ich alles dafür, dass ich meine Ziele erreiche.

Ich verstehe es, dass du Respekt vor dem hast, was kommt. Vielleicht sogar ein bisschen Angst. Aber das ist okay und völlig normal. Wenn unsere Ziele uns keine Angst machen, dann haben wir sie nicht hoch genug gesetzt. Oder sieht das jemand anders?

5. Blicke kurz zurück und dann sofort wieder nach vorn!

Viele Ratgeber werden dir sagen, dass du auf keinen Fall zurückblicken sollst, sondern immer nur nach vorn. Dem stimme ich teilweise zu. Es ist natürlich wichtig nach vorn zu blicken, um die eigenen Ziele stets vor Augen zu haben und motiviert zu bleiben. Hin und wieder kann es aber auch sinnvoll zu sein, sich darüber Gedanken zu machen was war.

Suche dir dafür einen Zeitpunkt raus, der für dich passt. Völlig egal was andere sagen. Das kann jede Woche sein, jeden Monat, jedes Quartal oder sogar nur jedes Jahr. Alles ist völlig in Ordnung. Blicke dann zurück und stelle dir, unter anderem, folgende Fragen:

  • Habe ich all meine Ziele, die ich mir für diesen Zeitraum gesetzt habe, erreicht?

  • Haben sich meine Ziele in dem Zeitraum verändert?

  • Haben sich neue ergeben, die ich nun erreichen möchte?

  • Welche Herausforderungen haben sich ergeben und was habe ich daraus gelernt?

  • Möchte ich mich in die selbe Richtung weiterentwickeln, oder habe ich mich in der Zeit anders kennengelernt und weiß nun, dass ich etwas ganz anderes will?

Diese Liste könnte ich unendlich weit fortsetzen, aber ich denke du weißt nun, worauf ich hinaus möchte. Es ist völlig normal, dass wir an unseren Projekten wachsen und uns über die Zeit hinweg weiterentwickeln. Vielleicht hast du das ein oder andere Ziel nicht erreicht. Vielleicht braucht es das für deinen großen Traum aber auch gar nicht mehr. Wichtig ist, dass du mit dir selbst zufrieden bist. Wenn das nicht so ist (auch diese Phasen wird es geben), dann überlege dir, was du im nächsten Zeitabschnitt anders machen möchtest. Suche dir deine Inspirations- und Motivationsquellen und los geht es. Aufgeben gibt‘s nicht!

3 Kommentare

  1. Liebe Rebecca,

    ein super genialer Blogbeitrag! Besonders die Buchempfehlungen kamen für mich genau richtig, da ich vor Kurzen nach motivierenden Büchern von inspirierenden Personen gesucht habe. Eins meiner Vorsätze ist nämlich, mir mehr Zeit zum Lesen zu nehmen. Mach weiter so, ich freu mich schon auf Deine nächsten Blogartikel!

    Liebe Grüße

    1. Genau das habe ich mir für dieses Jahr auch vorgenommen. Lesen ist einfach so inspirierend, wie ich finde.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag 🙂

      Liebe Grüße,
      Rebecca

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