In your Twenties

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KARRIERE

5 Tipps wie ihr euch erreichbare Ziele setzt

Zugegeben, wenn es darum geht große Träume zu haben und die Zeit zu vergessen, in dem man stundenlang überlegt wo man in ein paar Jahren sein möchte, dann bin ich da ganz vorne mit dabei. Das sind entweder Tage, an denen nichts so läuft wie es sollte, oder welche an denen ich einfach super motiviert bin und beschließe jedes noch so kleine „To Do“ auf der Liste zu erledigen.

Letzteres macht mir immer unglaublich viel Freude. Eine Liste vor sich liegen zu haben, auf der man ein Punkt nach dem anderen abhaken kann, ist doch einfach ein super befreiendes Gefühl. Gerade deshalb schreibe ich einfach jede noch so kleine Aufgabe auf meine Liste und hake ab wie eine Weltmeisterin.

Alleine daran sieht man, wie wichtig es ist, sich erreichbare Ziele zu setzen. Kleine Erfolgserlebnisse motivieren einen für mehr und lässt uns in vielen Fällen zu Höchstleistungen auflaufen. Ein Beispiel:

Ihr könnt euch die Länge der To-Do-Listen, bevor ich INYOURTWENTIES gegründet habe, nicht vorstellen:

  • Host finden
  • Design festlegen
  • Impressum erstellen
  • Gewerbe anmelden
  • „Über mich“ Seite erstellen
  • Erste Beiträge schreiben

Diese Liste könnte ich noch bis ins Unendliche fortführen. Das Gute dabei war, dass ich jeden Tag mindestens einen Punkt von der Liste entfernen konnte und sah, dass ich meinem Traum immer näher kam, wenn auch in sehr kleinen Schritten. Was wäre aber gewesen, wenn meine Liste nur aus folgendem Punkt bestanden hätte:

  • Blog eröffnen

In dem Fall hätte ich diesen Punkt vermutlich jetzt noch nicht einmal abgehakt. Es passt immer noch etwas nicht hundertprozentig. SEO und Social Media enthalten unendlich lange Prozesse, an denen ständig gefeilt werden muss. Aber es gibt auch Punkte, die sich erreichen und abhaken lassen. Damit ihr diese für eure Projekte auch festsetzen könnt, schreibe ich heute diesen Beitrag und hoffe er bringt euch viel Inspiration und Motivation mit allem, was ihr erreichen wollt.

Ehrlich? Das ist Tipp Nummer 1? – Ja!

Ich ordne und organisiere viel und gerne. Da gehört so etwas einfach mit dazu. Ganz getreu dem Motto „Man muss erst laufen lernen bevor man rennt“ fange ich mit den absoluten Basics an. Kauft euch einen schönen Block, ein hübsches Notizbuch oder ähnliches, das ihr gerne mit Inhalt befüllt. Wenn mir eine Idee kommt, oder ich noch etwas aufschreiben muss, das ich auf keinen Fall vergessen darf, habe ich mein Notizbuch immer griffbereit. Seit ich INYOURTWENTIES angefangen habe, besitze ich sogar mehr als ein Notizbuch. Es sind eher drei bis vier, die ich mit vielerlei Info fülle. Eins ist aber wirklich speziell für To-Do-Listen da. Nach jeder erledigten Aufgabe das Buch wieder aufschlagen und einen Haken setzen zu dürfen ist einfach ein unglaublich tolles Gefühl.

Ihr müsst nicht so verrückt sein wie ich und für jede Kategorie eine eigene Farbe verwenden. Es reicht schon, wenn ihr damit anfangt in Kategorien zu denken. Für INYOURTWENTIES habe ich in den Kategorien

  • Design
  • Online Marketing
  • Social Media
  • Content
  • Administratives

geplant. Das hat mir unheimlich weitergeholfen, gerade am Anfang einen Überblick darüber zu behalten, was noch alles zu tun ist und nicht an vielen offenen To Dos zu verzweifeln.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ihr so nicht eine ewig lange, sondern viele kleinere Listen habt. Das motiviert zusätzlich. Denn eine Liste komplett abgearbeitet zu haben ist sogar ein noch besseres Gefühl, als nur einen Haken setzen zu können.

Nun kommen wir den eigentlichen Zielen ein Stück näher. Die Mindmap ist ein Tool zur Ideenfindung, das uns in der Schule und in der Uni täglich ans Herz gelegt wurde. Damals habe ich dem Ganzen nie Beachtung geschenkt. Inzwischen finde ich „mindmapping“ aber super.

Zunächst überlege ich mir meine Themen, die ich jede Woche bespielen möchte. Wenn es zur Ideenfindung geht, nehme ich mir einen Punkt raus und überlege welche Beiträge sich daraus ergeben könnten.

Wenn ich erst einmal alles in Oberbegriffe geteilt habe, fällt es mir meistens viel leichter Beiträge zu entwickeln und neue Ideen zu generieren. So habe ich das große To Do „Thema für Blogbeitrag finden“ in kleinste Bestandteile geteilt und bekomme am Ende vermutlich sogar mehr Ergebnisse, als wenn ich nur verzweifelt auf eine leere weiße Seite gestarrt hätte.

Oftmals saß ich vor einer ellenlangen To-Do-Liste und versuchte verbissen einen Punkt nach dem anderen abzuarbeiten. Das dauerte meistens ewig. Tagelang hatte ich das Gefühl immer wieder an der gleichen Stelle wieder anzufangen und nicht vorangekommen zu sein. Theoretisch war es auch so.

Bis ich angefangen habe meine To-Do-Listen vor der Bearbeitung erst einmal zu ordnen. Im Prinzip ähnlich wie ich es bei Punkt 2 mit der Kategorisierung schon beschrieben hatte. Nur, dass dieser Punkt noch darüber hinaus geht. Meine übergeordneten Themen schreibe ich mir alle extra noch einmal auf. Jedes übergeordnete Thema hat dann zum Beispiel fünf Unterpunkte.

Also beschäftige ich mich als erstes mit dem Thema „Präsentationen“. Ich google beispielsweise welche Inhalte eine Firmenpräsentation haben muss, oder worauf ich bei der Konkurrenzanalyse achten muss. Dann arbeite ich eine Präsentation nach der anderen ab. Gedanklich bin ich aber immer auf das Thema „Präsentationen“ eingestellt. So erledige ich meine Aufgaben viel effizienter, als wenn ich mich in der ersten halben Stunde mit Präsentationen, in der nächsten halben Stunde mit der Erstellung von Content für Social Media Kanäle und danach wieder mit Präsentationen beschäftige.

Wer mir nicht glaubt, dass das viel ausmacht, sollte es unbedingt mal ausprobieren!

Von meinen 5 Tipps ist das glaube ich der beste. Erstens, weil ihn jeder von euch sicher sofort umsetzen möchte und zweitens weil es wirklich ein ernstgemeinter Punkt ist, der mittelbar zur Zielerreichung beiträgt.

Jeder kennt doch das Sprichwort „Ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht“. Genau so ist es, wenn ihr verbissen ununterbrochen arbeitet und nicht zur Ruhe kommt. Ihr werdet merken, dass ihr immer wieder vom Thema abschweift, wenn ihr länger keine Pause gemacht habt. Dann ist Instagram, Facebook und Snapchat zehnmal so interessant wie das aktuelle Projekt und die Erreichung eurer Ziele rutscht in weite Ferne.

Gönnt euch nach zwei Stunden mal eine kurze, etwa 10-minütige, und nach vier Stunden eine längere, etwa 30 Minuten bis eine Stunde, Pause. Ihr werdet sehen, dass ihr danach gleich wieder viel motivierter und fokussierter weiterarbeitet und damit euren Zielen Schritt für Schritt wieder näher kommt.

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