In your Twenties

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KARRIERE

Euer Weg zum Traumjob: Wie ihr herausfindet, was ihr wirklich wollt

Wie oft hörte man in Kindertagen „Was willst du denn mal werden, wenn du groß bist?“ und erzählte dann von den großen Karriereplänen als Tierpflegerin oder Schauspielerin. Bitte einmal die Hände hoch, wer WIRKLICH den Job ausübt, den er/sie als Kind schon als den ultimativen Traumjob auserkoren hatte. Ich denke die wenigen Glücklichen lassen sich an einer Hand abzählen.

Meistens, in vielen Fällen auch „glücklicherweise“, ändern sich die beruflichen Ziele aber noch im Laufe der Zeit. Es war in der zehnten Klasse, als ich wusste, dass ich ins Marketing gehen möchte. Ich hatte gerade verstanden, was „Marketing“ überhaupt bedeutet, war aber hin und weg. Ich zählte zu den Leuten, die sich auf die Werbepausen freuten und diese nicht wegschalteten. In meinem Marketing-Studium wusste ich Bescheid über all die „wichtigen“ Werbespots. Die John Lewis Weihnachtswerbung, alle Werbespots, die zur teuersten Sendezeit während des Super Bowls liefen, und viele mehr. Ich war über alles bestens informiert. Während und nach meines Studiums landete ich also in einer Agentur. Gut, wir stellen keine Werbespots her, aber mit kreativem Arbeiten hat es trotzdem sehr viel zu tun. Hier bin ich also. Doch ist das wirklich das Richtige für mich?

Hört auf euer Bauchgefühl

Bitte kündigt nicht gleich euren Job, wenn ihr euch einmal fragt, ob ihr denn wirklich richtig seid in der Position oder der Firma, in der ihr aktuell seid. Das kann durchaus auch daran liegen, dass es sehr stressig, der Chef schlecht gelaunt ist, oder euer Bett am Morgen einfach viel gemütlicher war als der Bürostuhl. Sollte euch der Gedanke allerdings öfter kommen, lohnt es sich schon darüber nachzudenken. Vielleicht seid ihr einfach nicht mehr glücklich in eurem Job, oder habt ihn euch anders vorgestellt. Auch dann empfiehlt sich aber nichts zu überstürzen, sondern in Ruhe darüber nachzudenken, was euch glücklich machen würde. Ich bin sicher, früher oder später findet ihr die Antwort, nach der ihr sucht. Für einen Jobwechsel und damit die berufliche Erfüllung zu finden, ist es nie zu spät, und auch in nur sehr wenigen Fällen zu früh.

Holt euch Unterstützung

Nun gehört ihr aber nicht zu den Leuten, denen die Erleuchtung über ihre beruflichen Ziele innerhalb der ersten paar Minuten kommt, in denen sie darüber nachdenken. Wenn aber auch nach den ersten Wochen noch nichts passiert ist, solltet ihr nicht verzweifeln, sondern euch Unterstützung holen. Wer kennt euch am besten? Familie, fester Freund/feste Freundin oder die besten Freunde? Ich bin sicher, dass euch einige aus eurem unmittelbaren Umfeld in einem bestimmten Job sehen. Vielleicht ist das einer, über den ihr bisher noch gar nicht nachgedacht habt, der aber super zu euch passen würde. Der Job unterstreicht eure Stärken, versteckt eure Schwächen und gibt euch ganz neue Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung.

Wer weiß, vielleicht lässt sich aus einem Hobby auch ein Job entwickeln? Ich erinnere mich daran, wie ich bereits in der Grundschule damit anfing, Geschichten zu schreiben. Meist nur kurze, über maximal 5 Seiten (was für eine Grundschülerin meiner Meinung nach aber schon recht viel ist). Meine erste lange Geschichte (über 150 Seiten) schrieb ich im Alter von 14 Jahren. Eigentlich schrieb ich schon immer. Entweder für mich selbst, oder für meine Familie, zum Beispiel zu Weihnachten. Viele Kinder spielten ihren Eltern an Weihnachten auf dem Klavier oder auf der Flöte vor. Ich dachte mir Geschichten zu meinen Geschenken aus und las diese vor, bevor meine Familie die Pakete auspackte. Auch meine Lehrer in der Schule wussten, dass ich in meiner Freizeit viel schrieb und unterstützten mich seither. Nie dachte ich daran, dass sich daraus ein Job entwickeln könnte. Bis sich irgendwann, um das Jahr 2010 herum das Berufsbild des Bloggers bildete.

Schaut über den Tellerrand hinaus

Wer hat sich damals schon vorstellen können, dass „Bloggen“ einmal ein ganz normaler Job sein würde, in dem man gut, in manchen Fällen sogar sehr sehr gut, verdiente. Früher gab es nur die klassischen Autoren und Journalisten. Aber nun gibt es so viele Möglichkeiten, die nie jemand für möglich gehalten hätte.

Was ist also, wenn ihr ein Hobby habt, das sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht zum Beruf machen lässt? Natürlich könnt ihr geduldig warten, bis dieser sich ergibt, oder aber ihr sucht euch ähnliche Berufsbilder, die bereits existieren. Schließlich könnt ihr davon eines Tages in euren Traumjob kommen. Man weiß nie, was die nächsten Jahre für uns geplant haben.

Gebt niemals auf!

Egal, wie lange es dauert, oder wie schwer der Weg auch wird: Gebt niemals auf, wenn es darum geht eure Träume zu verwirklichen! Hart arbeiten ist nur halb so wild, wenn man weiß, wofür man es tut. Ein Spruch, der mich immer wieder motiviert, ist der Folgende: „Find a job you love and you‘ll never have to work a day in your life“ – Wenn es sich nicht lohnt danach zu streben, wofür lohnt es sich dann?

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