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SELBSTVERWIRKLICHUNG

Wie du trotz eines großen Sicherheitsbedürfnisses deine Herzensprojekte verwirklichen kannst

Über unser ganzes Leben hinweg wird uns immer wieder ans Herz gelegt, dass wir uns Sicherheiten aufbauen sollen. Die Sicherheit einer festen Beziehung, die Sicherheit eines unbefristeten Mietvertrages oder Arbeitsverhältnis und die Sicherheit von einem regelmäßigen Einkommen oder zumindest einem gut gefüllten Sparkonto. Einen Bausparvertrag können wir auch gleich noch mitnehmen, wenn wir schon dabei sind.

Nun verspürst du aber den starken Drang, deine Herzensprojekte zu verwirklichen. Du weißt einfach, dass es das ist, was du in deinem Leben tun möchtest. All deine Zeit und Energie möchtest du in die Verwirklichung dieses Projektes stecken. Hört sich erst einmal gut an, nur wird gerade am Anfang eine entscheidende Sache nicht gegeben sein: Die Sicherheit.

Du wirst nicht wissen, ob dein Projekt wirklich ein Erfolg wird. Genauso wenig wirst du wissen, ob und wann es dir genug Geld einbringt, damit du davon leben kannst. Und du wirst nicht wissen, ob es letztendlich WIRKLICH das ist, was dir Freude bereitet, wenn du auf einmal nahezu nichts anderes mehr machst.

An diesem Punkt brechen viele Menschen ihre Reise zu ihrem Herzensprojekt ab. Sie werden nicht vom Wantrepreneur zum Entrepreneur, sondern laufen wieder in den sicheren Hafen des Angestelltenverhältnisses ein. Ein Herzensprojekt nebenberuflich aufbauen? Das macht für sie auch oftmals keinen Sinn, denn ihr Sicherheitsbedürfnis ist so groß, dass sie genau wissen, dass sie den entscheidenden Schritt FÜR Ihr Herzensprojekt niemals gehen könnten.

Dennoch weiß ich, dass DU mehr kannst. DU kannst deine Herzensprojekte verwirklichen und zwar auch, wenn du zum aktuellen Zeitpunkt noch ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis an den Tag legst. In diesem Artikel werde ich dich Stück für Stück näher an dein Herzensprojekt ran und weiter von deinem Sicherheitsbedürfnis weg bringen.

Streiche „Was wäre, wenn…“ aus deinem Sprachgebrauch

Eine der größten Ängste von Menschen mit großen Träumen ist es oft, dass sie sich irgendwann denken „Was wäre gewesen, wenn…“, sollten sie ihren Träumen nicht nachgegangen sein. In diesem Fall zielt diese Frage auf einen positiven Zustand ab. Die eigenen Träume hätten sich verwirklicht, man hätte sein Umsatzziel erreicht oder beispielsweise die Möglichkeit gehabt, die Welt zu bereisen.

In diesem Zusammenhang spreche ich aber eher von der anderen Seite des „Was wäre, wenn…“. Diese Redewendung kann auch im negativen Sinne benutzt werden. Wir malen uns so aus, welche Dinge alle passieren könnten, auch wenn sie sich noch nicht einmal im Geringsten ankündigen. Unsere Fantasie ist hier nahezu grenzenlos.

Auch wenn es hier eher um den negativen Fall geht, solltest du sowohl diesen, als auch den ersten Fall komplett aus deinem Sprachgebrauch streichen. Denke dir nicht mehr „Was wäre, wenn…“ im positiven Sinne, sondern MACH ES einfach. Denke dir nicht mehr „Was wäre, wenn…“ im negativen Sinne, sondern hab Vertrauen. Vertrauen in dein Können und Vertrauen in die Möglichkeiten, die sich dir durch dein Herzensprojekt ergeben.

Welche Sicherheiten brauchst du WIRKLICH?

Die meisten Existenzängste entstehen daraus, dass wir gar nicht wirklich wissen, welche Sicherheiten wir WIRKLICH brauchen. Tatsache ist, dass wir meist mit deutlich weniger auskommen, als wir am Anfang denken. Das ist doch ein gutes Zeichen, oder?

Schon, wenn du dir einmal die Zeit nimmst, wirklich zu überlegen, was du brauchst:

  • Welche Fixkosten haben wir pro Monat? (Miete, Telefonrechnung, Abonnements, etc.)

  • Welche variablen Kosten müssen wir jeden Monat einplanen? (Einkaufen, Fahrtkosten, etc.)

  • Welche nicht-regelmäßigen Kosten kommen auf dich zu? (Versicherungen, etc.)

  • Wie viel musst du für nicht vorhersehbare Kosten beiseite legen? (Reparaturen, Arztbesuche, etc.)

Versuche deine Kostenaufstellung so realistisch wie möglich zu machen. Wenn du dir nicht sicher bist, dann beobachte deine Kosten über einen gewissen Zeitraum mit einem Haushaltsbuch. Sei ehrlich zu dir – es bringt nichts, wenn du dich selbst belügst.

Mit ziemlicher Sicherheit wirst du feststellen, dass du in bestimmten Bereichen zu viel ausgibst. Zum Beispiel gehst du zu oft essen oder bestellst dein Essen zu oft. Oder du bestellst Kleidung, die du nicht brauchst. Vielleicht gehst du auch einfach zu oft und zu teuer aus. Sei auch hier ehrlich zu dir, denn das ist die Basis für den nächsten Schritt: Reduziere deine Kosten, wo sie sich reduzieren lassen.

Nachdem du das gemacht hast, wirst du eine ziemlich deutliche Aufstellung darüber haben, was du pro Monat brauchst. Dein Sicherheitsbedürfnis wird sich sicher immer noch über diesen Betrag erstrecken. Ich bin mir dennoch ziemlich sicher, dass dieser tatsächlich kleiner ist, als du zunächst angenommen hast, oder?

Denke über die Konsequenzen nach

Was wäre die Konsequenz davon, wenn du deinem Sicherheitsbedürfnis nachgehst und deine Träume nicht verwirklichst? Ja, du wärst auf der sicheren Seite – du hättest deinen festen Job, deinen festen Plan und müsstest dir heute keine Gedanken darüber machen, was morgen ist. Aber WILLST du das wirklich?

Oder willst du MEHR? In deinem Kopf hast du diesen Traum: Den Traum von deiner persönlichen Selbstverwirklichung durch dein Herzensprojekt. Du weißt, dass dein Sicherheitsbedürfnis dich daran hindert und den Schritt aus der Komfortzone unglaublich schwer macht. Allerdings weißt du auch, dass du es ewig bereuen würdest, wenn du es nicht versuchst.

Analysiere daher ganz genau die Konsequenzen und lege für DICH fest: Kannst du diese akzeptieren? Wenn die Antwort „Nein“ lautet (und davon gehe ich aus, wenn du bis hier her gelesen hast), dann tritt deinem Sicherheitsbedürfnis in den Hintern und folge deinen Träumen. Du kannst das!

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