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Wie du mit dem Hochstapler-Syndrom lebst und den Erfolg erzielst, den du verdienst

Gerade in unserer Gesellschaft, in der gefühlt jeder zweite neben seinem Hauptberuf einige Herzensprojekte hat, die er oder sie verwirklichen möchte, kann die Reizüberflutung schnell zur Verzweiflung führen.

„Es gibt doch schon so viele!“, „Ich bin nicht gut genug.“, „Warum sollte ICH das schaffen?“ sind nur einige der Sätze, die tagtäglich durch unseren Kopf schwirren und eine Wüste der Verwirrung und der Selbstzweifel hinterlassen. Wir fühlen uns dadurch weniger wert, glauben nicht an uns und haben das permanente Gefühl zu scheitern. Viele Herzensprojekte sind daran schon zerbrochen. Nun ist aber Schluss damit.

Dieses Gefühlschaos wird allgemein „Hochstapler-Syndrom“ oder auch „Impostor-Syndrom“ genannt. Das Hochstapler-Syndrom ist ein psychologisches Phänomen. Vom Hochstapler-Syndrom Betroffene werden von starken Selbstzweifeln geplagt und in ihren eigenen Möglichkeiten eingeschränkt. Sie glauben nicht an ihre Fähigkeiten, ihre Leistungen und Erfolge und sind unfähig persönliche Erfolge zuzulassen. Nicht selten beenden sie ihre Herzensprojekte bereits bevor diese richtig begonnen haben und erfolgreich werden konnten. Das Hochstapler-Syndrom hält sie davon ab.

Schluss mit dem Hochstapler-Syndrom: Nur wie?

Viele unter uns leiden darunter, sprechen aber nicht öffentlich darüber. Sie haben Angst davor, als Versager abgestempelt zu werden und behalten ihre Zweifel deshalb lieber für sich. Das muss aber nicht sein. Es muss nicht sein, dass du deine Zweifel in dich hineinfrisst, es muss nicht sein, dass du deine Herzensprojekte nicht verfolgst und erst recht muss es nicht sein, dass du erfolglos bleibst. Hierzu tauche ich tiefer in die Materie des Hochstapler-Syndroms ein und gebe dir ein paar praktische Tipps, wie du mit diesem leben und es zum großen Teil sogar überwinden kannst.

Das Hochstapler-Syndrom: Nach der Begeisterung kommen die Zweifel

Stell dir vor, du bekommst eine unglaubliche Möglichkeit: Dein (Side) Business, deine Traumkarriere, ist erst vor kurzer Zeit so richtig ins Rollen gekommen. Die ersten Menschen sind auf dich aufmerksam geworden und interessieren sich für deine Arbeit. Und plötzlich passiert es: Du erhältst eine Anfrage dafür, ein Seminar zu deinem Thema zu halten. Erwartet werden bis zu hundert Teilnehmer, denen du mit deinem Expertenwissen weiterhelfen sollst.

Wie ist deine erste Reaktion? Vermutlich wirst du erst einmal in die Höhe springen, es all deinen Familienmitgliedern, Freunden und Haustieren erzählen und bereits dein Outfit für deinen großen Tag planen. Du überlegst dir schon genau, wie du all den Teilnehmern den bestmöglichen Mehrwert bieten und einen spannenden Seminartag gestalten kannst. Du setzt dich also an deinen Computer und bist kurz davor die Anfrage anzunehmen. Doch dann kommt dir etwas in die Quere: Das Hochstapler-Syndrom.

Es sagt dir, dass du noch nicht erfahren genug bist, um ein Seminar über dein Thema zu halten. Die Teilnehmer werden dich nicht ernst nehmen, weil du noch ganz neu in deiner Branche bist und dein (Side) Business noch in den Kinderschuhen steckt. Kurz gesagt: Das Hochstapler-Syndrom wird jeder Zelle deines Körpers sagen, dass du absagen sollst.

Bitte tu es nicht!

Lass nicht zu, dass Andere dein Hochstapler-Syndrom verstärken

„Aber was WERDEN die Anderen denken? Hat mein Hochstapler-Syndrom vielleicht doch recht?“, wirst du dir nun denken. Ohne dein Hochstapler-Syndrom füttern zu wollen, kann ich dir eines sofort sagen: Es wird IMMER Menschen geben, die glauben, dass du nicht gut genug bist. Menschen, die lieber von anderen kaufen und deine Leistungen nicht in Anspruch nehmen. Und weißt du was? Das ist auch vollkommen in Ordnung so.

Bei einem kannst du dir sicher sein: Die Person, die mit ihrer Anfrage gleichermaßen deine Begeisterung, sowie dein Hochstapler-Syndrom ausgelöst hat, hat sich etwas dabei gedacht, genau DICH zu fragen. Das kann wie in obigem Beispiel eine Anfrage für einen Vortrag sein. Genauso kann aber auch deine erste Kundenanfrage ein solches Gefühlschaos auslösen.

Verlass dich auf den gesunden Menschenverstand dieser Person. Versuche nicht, ihre Entscheidungen an ihrer Stelle zu treffen, sondern gebe ihr genau das, worum sie dich bitten. Teile dein Expertenwissen auf dem Seminar mit anderen Menschen. Verkaufe ihr deine Produkte oder Dienstleistungen. Sei einfach du selbst. Sei der Experte, den diese Person gesunden hat und von dem du weißt, dass er tief in dir existiert. Die Person weiß, dass du es kannst und du weißt das eigentlich auch, oder etwa nicht?!

Nutze das Hochstapler-Syndrom zu deinem Vorteil

Du zweifelst immer noch, das sehe ich schon. Aber stell dir doch einmal folgende Frage:

Wie ist das Hochstapler-Syndrom überhaupt aufgekommen? Was war der Auslöser?

War der Auslöser, dass du faul auf deiner Couch saßt, die fünfte Staffel deiner Lieblingsserie geschaut und auf bessere Zeiten gewartet hast? Vermutlich nicht. Der anfängliche Auslöser war wohl eher, dass du dich hingesetzt und für deine Träume gearbeitet hast. Du hast dir überlegt, das dein WARUM im Leben ist. All die Arbeit, die du in dieses WARUM, dieses Herzensprojekt, gesteckt hast, hat sich ausgezahlt. Die ersten Personen sind auf dich aufmerksam geworden, weil du alles dafür gegeben hast, dass deine Träume Wirklichkeit werden.

Tatsächlich ist das Hochstapler-Syndrom DAS Zeichen dafür, dass du bereit bist, um mit deinem Projekt das nächste Level zu erreichen.

Diese Phase, das Herausgehen mit deiner Idee, ist wahnsinnig spannend und zu Beginn oft gleichermaßen gruslig. Aber DU hast diese Phase gemeistert. Etwas hat dir von Anfang an gesagt, dass DU dafür bestimmt bist, genau diesen Weg zu gehen und deine Träume zu verwirklichen. Warum solltest du nun zulassen, dass ein paar Selbstzweifel diesen Traum wieder zerstören?

Wenn dein Hochstapler-Syndrom dir sagt, dass du es lassen solltest – dann tu es erst recht!

Also: Nimm all dein Wissen und deinen Mut, von dem du weißt, dass er existiert, zusammen und gehe raus mit deiner Idee! Nimm die Anfrage für deinen ersten Auftritt als Redner an. Lass deinen ersten Kunden bei dir unterschreiben. Verwirkliche dieses Projekt, von dem du weißt, dass es dein großer Traum ist. Ganz egal, was deine Psyche dir in dem Augenblick sagt. Lass dich nicht von ihr austricksen, sondern verlasse dich auf die harten Fakten:

Du weißt, dass du bereits ein Experte auf deinem Gebiet bist, oder zumindest auf dem Weg dorthin bist, einer zu werden. Deine Marktrecherche hat ergeben, dass es einen Bedarf für deine Leistungen gibt. Die ersten Anfragen zeigen dir, dass dies definitiv zutrifft! Also vertraue darauf. Lass dich nicht von den typischen „Aber was wäre, wenn es doch nicht klappt?“-Gedanken von deinem großen Traum abbringen. Lässt du diese Gedanken zu, werden sie dich auf Dauer nur unglücklich machen. Du hast mit deinem Herzensprojekt schon so viel geschafft. Führe dir das immer wieder vor Augen!

Halte eine Motivations-Rede nur für dich selbst

Führe es dir beispielsweise in Form von einigen motivierenden Worten wieder vor Augen. Und zwar mit einigen Worten von dir an dich selbst. Keine Angst: Du musst nicht zu einer der Personen werden, die den ganzen Tag über Selbstgespräche führen und dadurch sonderbar auf ihre Mitmenschen wirken.

Probiere es aber einfach mal aus: Stell dich vor den Spiegel und betrachte all die Selbstzweifel, die sich in deinem Gesicht widerspiegeln. Glaub mir, du wirst sie sehen können. Konzentriere dich dann aber auf all die Dinge, die du bereits erreicht hast und die du mit deinem Herzensprojekt noch erreichen möchtest.

Sprich dir selbst gut zu – auch wenn sich das zu Beginn komisch anfühlt. Rede über dein Thema – darüber, dass du für dieses Thema brennst und deine Arbeit liebst. Sei dir bewusst, wie dankbar du dafür sein kannst, dass du die Chance genutzt hast, deinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen und dass du dich nicht davon abbringen lassen wirst – was auch immer passiert.

Nachdem du das ein paar mal gemacht hast, wird es sich auch weniger merkwürdig anfühlen – das verspreche ich dir.

Falls dein Hochstapler-Syndrom noch mehr Gegenspieler braucht:

Es gibt so viele Dinge, die dich von deinem Hochstapler-Syndrom weg und zu deinem Erfolg hin bringen.

  • Entwickle positive Affirmationen und schreibe sie auf. Hänge sie dort hin, wo du sie immer sehen kannst und wo sie dich täglich an deine Ziele erinnern.

  • Stelle dir deinen Idealfall, deine persönliche Vision vor. Schreibe sie auf, visualisiere sie in einem Vision Board und sprich sie als Audio-Datei zum immer-wieder-anhören auf dein Handy auf.

  • TU ES EINFACH!

Der letzte Punkt ist mein persönlicher Favorit. Wir können noch so viele Dinge gegen unser Hochstapler-Syndrom unternehmen. Pläne werden aufgestellt, Meditationen werden angesetzt und Gespräche werden geführt. Richtig zeigen wirst du es deinem Hochstapler-Syndrom aber erst, wenn du es einfach MACHST. Du kannst dir selbst beweisen, dass du das Zeug dazu hast. Denn das weißt du – tief in dir drin weißt du, dass du genau für den Weg, den dir dein Herzensprojekt ebnet, bestimmt bist. Also geh raus und folge ihm!

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