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Happy Birthday to me: Ein Rückblick

Es ist wieder soweit: Wieder ein Jahr älter! Verrückt, wie die Zeit vergeht. Erst vor kurzem wurde ich gefragt wie lange ich meinen Führerschein schon habe und wollte erst „Ach, so zwei oder drei Jahre“ sagen. Nach kurzem Nachdenken stellte ich fest, dass meine Führerscheinprüfung nun schon über sieben Jahre her ist! Früher konnte die Zeit nicht schnell genug vergehen. Wir wollten unbedingt alt genug sein um Auto fahren zu lernen, auf Partys zu gehen und Bier zu trinken. Am besten nicht in Kombination, aber du weißt sicher was ich meine. Der 18. Geburtstag lies wahnsinnig lange auf sich warten. Von dort an ging es allerdings rasend schnell. Mein Studium habe ich gefühlt in 1,5 Jahren abgeschlossen und bin immer noch frische 21. Auch wenn ich locker noch als 21-, oder sogar 18-jährige durchgehen würde (später kommt mir das mal zu Gute, du wirst schon sehen!), kann ich inzwischen ein paar mehr Jahre auf mein Konto packen.

Anlässlich meines 24. Geburtstags am heutigen Tag möchte ich einmal zurückblicken: Wie sah mein Leben noch vor einem Jahr aus? Ist wirklich alles gleich geblieben, oder hat sich viel verändert?

Rückblick ins Jahr 2017: Job

Vor einem Jahr steckte ich in den ersten Wochen meines ersten Vollzeitjobs nach der Uni. Alles war wahnsinnig aufregend. Ein neuer Job, Verantwortung im Berufsleben und all das etwa 160 Kilometer weit weg von zu Hause. Es war ein großer Schritt, aber tatsächlich auch der beste, den ich machen konnte.

Wie sieht es heute aus? Ich bin nun seit über einem Jahr in der Firma und habe mich zu hundert Prozent eingelebt. Im Job ist nicht alles immer das reinste Zuckerschlecken – ich denke das wird aber für die meisten nichts Neues sein. Inzwischen bin ich viel weiter gekommen, als ich mir das noch vor knapp einem Jahr hätte vorstellen können. Viele stressige Wochen und Durchhaltevermögen haben mir dabei geholfen. Ich bin sicher bis zum nächsten Jahr wird sich noch einiges mehr tun. Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf meinen nächsten Rückblick.

Rückblick ins Jahr 2017: INYOURTWENTIES

Genau am 27.03.2017 habe ich INYOURTWENTIES als Kleingewerbe in meiner Gemeinde angemeldet. Für mich damals ein unfassbar großer Schritt. Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich damals war. Mein Freund, der mit Bloggen und Unternehmertum so rein gar nichts am Hut hat, konnte meine Aufregung nicht so richtig nachvollziehen, aber das macht nichts. Viele meiner lieben Freundinnen und Blogger-Kolleginnen haben sich mit mir gefreut und mich dabei jederzeit unterstützt. Im Jahr 2017 habe ich also offiziell INYOURTWENTIES gegründet – als Mode, Lifestyle und Karriere Blog. Meinen ersten Beitrag findest du hier.

Wie sieht es heute aus? Wer nach Mode auf meinem Blog sucht, der wird inzwischen vermutlich nicht mehr fündig. Bereits wenige Monate nach der Anmeldung meines Blogs stellte ich fest, dass ich eher in eine andere Richtung gehen möchte. So entwickelte sich INYOURTWENTIES zu einem Blog über Karriere, Persönlichkeitsentwicklung und Selbstverwirklichung für junge Frauen in den Zwanzigern. Mit meinem Kleinunternehmen habe ich in diesem Jahr noch unglaublich viel vor und freue mich schon, die Reise mit euch gemeinsam anzutreten.

Rückblick ins Jahr 2017: Privatleben

Noch vor einem Jahr hatte ich einen wirklich stressigen Tagesablauf. Ich stand jeden Morgen um 5.30 Uhr auf, fuhr um 7 Uhr mit dem Zug von Nürnberg nach München, begann um 9 Uhr mit der Arbeit, machte mich um 18 Uhr wieder auf zum Bahnhof, nahm den Zug um 19 Uhr von München nach Nürnberg, war gegen 20.30 Uhr endlich zu Hause und ging um 22.30 Uhr ins Bett – und das jeden einzelnen Tag für ein halbes Jahr. Ich nutzte die Zeit im Zug meist zum arbeiten und lernte nette Leute kennen, zu denen ich immer noch ab und zu Kontakt habe. Die Zeit bleibt also definitiv nicht negativ in meiner Erinnerung. Eine Erfahrung war es in jedem Fall wert.

Wie sieht es heute aus? Im August 2017 zogen mein Freund und ich dann endlich in unsere erste gemeinsame Wohnung nach München. Mein Fahrtweg zur Arbeit verkürzte sich drastisch von 160 Kilometern auf knapp 2 Kilometer und ich wusste erst einmal nicht was ich mit meiner ganzen freien Zeit nur anfangen sollte. Inzwischen haben wir uns häuslich eingerichtet und gehen unserem Alltag in unserer gemütlichen 2-Zimmer-Wohnung nach.

Rückblick ins Jahr 2017: Finanzen

Geld ist ein schwieriges Thema. Ich war noch nie der große Sparfuchs. Während andere in meinem Alter bereits Ersparnisse im fünfstelligen Bereich auf ihren Konten liegen haben, waren mein Überziehungskredit und ich schon immer die besten Freunde. Kein Tagesgeldkonto, kein Sparkonto, nicht einmal ein niedliches Sparschwein zu Hause – nada. Ja, auch vor einem Jahr sah es noch genau so aus.

Wie sieht es heute aus? Die finanzielle Situation ist um Längen besser geworden. Meine Kreditkarte und ich führen immer noch eine sehr innige Beziehung, aber nur, wenn es um größere, absolut notwendige Ausgaben geht. Inzwischen ist mein Konto (fast – Ausnahmen bestätigen die Regel) jeden Monat im Plus. Außerdem habe ich ein Tagesgeldkonto eröffnet, auf das ab April jeden Monat 10% meines Gehalts fließen wird. Nebenher mache ich schon seit Januar die 52-Wochen-Geld-Challenge. Wer wissen möchte was das ist, oder noch mehr Tipps zum Sparen braucht, klickt einfach hier.

Ausblick auf das nächste Jahr: Meine Ziele

INYOURTWENTIES

Mein Kleinunternehmen soll wachsen – so viel steht fest! Ich habe unglaublich viele Projekte geplant, von denen ich leider noch nicht berichten kann. So viel kann aber schon gesagt werden: Die nächsten Monate widme ich ganz meiner Weiterbildung und dem Ausbau meines Netzwerks. Ich werde einige Veranstaltungen besuchen und hoffentlich viele interessante Leute kennenlernen. Dadurch werde ich meine Komfortzone des Öfteren verlassen müssen. Für mich definitiv eine Herausforderung, aber ich bin sicher, dass dabei viele wertvolle Erfahrungen herauskommen werden

Freizeit

Nachdem ich im letzten Jahr das ein oder andere mal einen Netflix-Marathon hingelegt habe (einen Beitrag zu meinen liebsten Serienfiguren findest du hier), möchte ich ab sofort unbedingt wieder mehr lesen. Als Kind habe ich wahnsinnig gerne gelesen. Gerade für das Schreiben hat mir das unglaublich viel gebracht. In meinem Bücherregal und auf meiner Wunschliste haben sich so viele spannende Titel gesammelt, dass ich es gar nicht erwarten kann, endlich wieder ein Buch in die Hand zu nehmen. Meine bisherigen Lieblingsbücher findest du hier und hier. Außerdem wird es bald eine neue Seite auf meinem Blog geben – sei gespannt!

Finanzen

Meine Finanzen sind definitiv noch verbesserungswürdig. Bis zum 27.03.2019 habe ich es mir zum Ziel gesetzt, mindestens 1.000€ an Ersparnissen zusammen zu haben. Das mag für die Sparfüchse unter euch wenig klingen. Ich dagegen habe noch nie eine solche Summe gespart. Das Ziel ist für mich daher irgendwie unheimlich, aber auch wahnsinnig aufregend.

Zum Abschluss dieses Beitrags möchte ich mich natürlich noch bei all den fleißigen Leserinnen und Lesern bedanken, die mich im letzten Jahr begleitet haben, oder währenddessen dazugekommen sind. Ich durfte unglaublich viele von euch auch endlich besser kennenlernen, was mich immer wahnsinnig freut. Schreibt mir jederzeit eine E-Mail, oder eine Nachricht bei Instagram. Ich versuche immer so schnell wie möglich zu antworten.

Ich freue mich auf das nächste Jahr mit euch!

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4 Kommentare

  1. Der Artikel war so schön zu lesen! Ich finde es immer richtig spannend zu sehen wie sich Menschen in einem Jahr verändern und weiter entwickeln können. Manchmal hat man ja das Gefühl, dass sich so gar nichts tut, aber wenn man mal einen Rückblick macht ist doch meistens alles anders. Eigentlich schön, weil wir dann jeden Tag die Chance haben darauf hin zu arbeiten, dass wir in einem Jahr unserem Ziel schon näher sind 🙂

    1. Damit hast du so recht! Ich fand das auch total faszinierend und bin schon mega gespannt wie es in einem Jahr von heute an aussieht 🙂

  2. Sehr schöner Rückblick! 🙂 Ich find es selbst auch immer total spannend, was sich in einem einzigen Jahr so alles verändern kann. Meist merkt man es gar nicht, wenn man nicht so gezielt darauf blickt.
    <3

    1. Allerdings! Ich habe das erste Mal einen solchen Rückblick an meinem Geburtstag geschrieben. Das werde ich mir aber definitiv beibehalten. Es ist wirklich schön zu sehen was sich in einem Jahr alles (zum Positiven) verändern kann und wie man sich auch selbst entwickelt.

      Liebe Grüße

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