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Side Hustle – Nebenberuflich selbstständig Teil 5: Werde zum Social Media Profi!

Wir sind dem Traum von der nebenberuflichen Selbstständigkeit inzwischen schon sehr nahe gekommen. Im letzten Teil hast du gelernt, wie du dir deine Marke aufbaust. Ich habe mehr als oft genug erwähnt, dass dein Unternehmen zu 80% deiner Persönlichkeit entspricht. Nachdem du das berücksichtigt hast, als du die Werte deiner Marke aufgebaut und herausgefunden hast, wofür DU stehen möchtest, ist es nun an der Zeit, andere daran teilhaben zu lassen. Schließlich sollen die Leute ja erfahren, dass es dich gibt und welch wunderbare, positive Veränderungen du in ihr Leben bringen kannst.

Am schnellsten und am effizientesten kannst du dieses Ziel über Social Media erreichen. Instagram, Facebook, YouTube, Twitter – was du auch wählst: Jede Plattform bringt ihre eigenen, individuellen Möglichkeiten mit sich. Nur wie findest du heraus, welche Plattform du nutzen sollst und wie nutzt du sie danach zu deinem Vorteil? All das wollen wir heute in Teil 5 besprechen.

Übrigens: Hier gelangst du zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 der Side Hustle – Reihe.

Schritt 1: Finde heraus, wofür du Social Media nutzen willst

Bevor du dir wie wild über sämtliche Plattformen Social Media Accounts erstellst, solltest du dir zunächst überlegen, was überhaupt dein Ziel ist:

  • Möchtest du deinen Content gratis vermitteln?

  • Möchtest du dich als Experte positionieren?

  • Möchtest du eine Community aufbauen?

  • Möchtest du online netzwerken?

  • Möchtest du deine Produkte / deine Dienstleistung über Social Media verkaufen?

Je nach Ziel, sind unterschiedliche Plattformen relevant und bieten sich außerdem verschiedene Formate an. Bevor du einfach wild darauf los postest, solltest du dir ein klares Ziel setzen (die oben aufgelisteten können dir dabei helfen, die richtige Richtung zu finden). Wenn du, gerade zu Beginn, den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst, dann lass dich doch von anderen Accounts aus deiner Branche inspirieren. Verweile aber nicht zu lange bei ihnen. Schließlich willst du dich nur inspirieren und nicht beeinflussen lassen.

Schritt 2: Finde die für dich passenden Formate

Im Bereich Social Media gibt es nicht nur viele Plattformen, sondern, wie im ersten Schritt schon kurz erwähnt, innerhalb dieser Plattformen auch verschiedene Formate. Formate sind zum Beispiel:

  • Texte

  • Bilder

  • Videos

  • Live-Videos

Außerdem bieten die Plattformen verschiedene Möglichkeiten an, sich zu vernetzen. Das kannst du nicht nur durch Engagement unter den Postings der anderen, sondern auch durch geschlossene Gruppen. Beliebt sind hierbei Facebook Gruppen (gut für den Community-Aufbau) und Gruppen über Instagram Direktnachrichten (Netzwerken mit anderen Personen aus deiner Branche).

Natürlich macht es erst Sinn dich für deine Formate zu entscheiden, wenn du dein Ziel in Schritt 1 festgelegt hast. Möchtest du beispielsweise deinen Content gratis zur Verfügung stellen und dich als Experte positionieren, passen Texte und Bilder sehr gut. Möchtest du eine Community aufbauen, würde ich zusätzlich interaktive Videos (z.B. mit Umfragen) empfehlen.

Aber auch für den Aufbau des Experten-Status wird Bewegtbild immer wichtiger. Nicht umsonst bieten die wirklich großen Mitstreiter, gerade im Online Business Bereich, immer wieder Live-Videos und Webinare an. Die Community lernt dadurch die Person hinter dem Produkt kennen. Diese Person hast du bereits in Teil 4 der Side Hustle – Reihe entwickelt. Nun musst du sie nur noch zeigen!

Schritt 3: Entwickle eine grobe (!) Strategie

Versteh mich nicht falsch: Natürlich ist es toll, eine genaue Strategie zu haben. Gerade am Anfang, wenn du dir noch nicht sicher bist, wo die Reise genau hingehen soll, empfiehlt es sich, erst einmal mit einer groben Strategie loszulegen. Der Fokus liegt hierbei nicht auf der „Strategie“, sondern auf dem „loslegen“!

Jedes soziale Netzwerk funktioniert anders. Auch wenn Facebook, Instagram und WhatsApp zusammengehören, sind sie doch grundverschieden. Die Zielgruppen sind unterschiedlich, die aktiven Personen auf diesen Plattformen verfolgen unterschiedliche Ziele und bloß weil ein Format auf Instagram funktioniert, muss es auf Facebook nicht zwingend auch funktionieren.

Deshalb lautet mein Tipp in diesem Schritt: Probiere es einfach aus! Teste verschiedene Plattformen mit verschiedenen Formaten. Zu Beginn kannst du gerne die Formate wählen, mit denen du dich wohlfühlst. Vergiss aber nicht, dass es ein Unternehmen ist, das du aufbaust. Dieser Aufbau ist IMMER mit der Bewältigung von Herausforderungen verbunden. Denke also daran, dich auch aus deiner Komfortzone heraus zu bewegen. Live-Videos mögen sich für dich zunächst gruslig anhören, können aber einen großen Schritt in der Entwicklung deines Unternehmens bedeutet.

In den sozialen Netzwerken gilt eigentlich immer: Ausprobieren, analysieren und dann die Dinge weiter verfolgen, die gut funktionieren. So ermöglichst du es dir, zunächst mit einer groben Strategie zu starten und die ausführliche Strategie mit der Zeit zu entwickeln.

Schritt 4: Finde deinen Namen

Um mit deinem Unternehmen einen Wiedererkennungswert zu erzielen, empfiehlt es sich, einen einheitlichen Namen über alle Kanäle zu nutzen. Dabei kannst du zwischen zwei Möglichkeiten unterscheiden:

  • Du verwendest deinen eigenen Namen

  • Du verwendest einen Fantasienamen

Mit INYOURTWENTIES verwende ich bereits seit Anfang an einen Fantasienamen (kleiner Hinweis: Das wird sich aber bald ändern 😉). Der Vorteil daran ist, dass du mit dem Fantasienamen gleich deine perfekte Zielgruppe ansprechen (wie in meinem Fall), oder dass du den Inhalt deines Business transportieren kannst (dabei fällt mir das Beispiel der Pinterestprinzessin oder Fräulein Finance ein).

Deinen eigenen Namen zu verwenden kann ebenfalls sinnvoll sein, ist aber nicht jedermanns Geschmack. Gerade wenn du im Bereich Coaching, als Speaker oder generell mit einer Dienstleistung auftreten möchtest, kann ich dir diese Möglichkeit sehr ans Herz legen. Kurz gesagt: Deinen eigenen Namen zu verwenden macht dann Sinn, wenn DU das Produkt deines Unternehmens bist.

Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile. Bei der Namensfindung für einen Fantasienamen empfehle ich eine Brainstorming Session. Überlege dir wofür dein Unternehmen stehen soll:

  • Welche Werte hat dein Unternehmen?

  • Welche Inhalte vermittelst du?

  • Wer sind deine Kunden?

Mit diesen Fragen kannst du schon viel über dein Unternehmen und dich selbst herausfinden. Denke dabei aber immer an eine Sache: An erster Stelle steht das, was deine Kunden gerne mögen und nicht das, was du magst. Verstehst du nicht? Dann überlege dir doch mal, wer deine Leistungen bezahlt. Bist das du oder sind das deine Kunden?

Schritt 5: Leg einfach los!

Wie so häufig gilt auch hier als goldene Regel: Leg einfach los! Es wird nichts bringen, alles bis ins kleinste Detail zu planen und zu analysieren, bevor du jemals selbst einen Schritt gegangen bist. Du wirst nur herausfinden, ob deine Strategie funktioniert, wenn du sie tatsächlich ausprobierst. Versuche nicht perfekt zu sein. Mache es dir stattdessen zur Aufgabe authentisch zu sein, deine Erfahrungen in den sozialen Netzwerken zu sammeln, mit deiner Community zu interagieren und dich immer wieder zu verbessern.

Die Onlinewelt verändert sich ständig. Ein Trend der heute angesagt ist, kann morgen schon wieder komplett verschwunden sein. Damit will ich nicht sagen, dass nun ein halbes Bier vor der Kamera austrinken, oder dir einen Kübel Eiswasser über den Kopf gießen sollst (wer erinnert sich noch an die Challenges?). Ich will damit sagen, dass du die Augen offen halten sollst und dich darüber informieren sollst, in welche Richtungen der Trend geht.

„Trends“ zum Ausprobieren der letzten Jahre waren zum Beispiel:

  • Ein IG TV Video machen

  • Sich bei Vero anmelden (Ich glaube ich habe noch nie eine Social Media Plattform so schnell kommen und gehen sehen.)

  • Snapchat-Filter (kennt jemand noch das tanzende Hasenkostüm?)

  • Live-Videos (sind immer noch ganz groß und werden noch viel wichtiger werden – überwinde dich und probiere es einfach mal aus)

Natürlich solltest du nicht jeden Trend mitmachen und dir vorher immer überlegen, wo deine Zielgruppe unterwegs ist, welches Format zu ihnen und zu deiner Nische passt und womit du dich identifizieren kannst. Bleibe dabei nicht immer in deiner Komfortzone, sondern probiere auch mal etwas Neues.

Ich hoffe, dass ich dir die sozialen Netzwerke mit meinem Beitrag etwas schmackhaft machen konnte. Nun heißt es: Raus mit dem Smartphone und rufe deine Botschaft raus in die Welt! Es gibt so viele Menschen, die genau DEIN Unternehmen brauchen. Sie müssen nur noch davon erfahren.

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2 Kommentare

  1. Hallo Rebecca,

    ich bin gerade auf diese tolle Beitragsreihe gestoßen und muss sie mir direkt mal merken auf Pinterest. Ich habe nämlich vor kurzem beschlossen, dass ich mein Business auf die nächste Stufe heben will und dafür sollte ich mich nebenberuflich selbstständig machen.
    Auf jeden Fall, hast du gerade eine neue Leserin gewonnen.

    Liebe Grüße
    Bea

  2. Social Media ist für mich leider in den vielen Jahren immer noch sehr “fremd”. Ich bin da noch nicht ganz warm mit geworden, besonders dieser Algorithmus macht mir zu schaffen. Aber du hast sehr gute Aspekte verfasst, ich werde mir Social Media noch einmal genauer ansehen und dann loslegen!

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Maria

    P.S. Ist mein Kommentar bei Teil 1 eigentlich erschienen?

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